Alltag und Öffentliches Leben

UPDATE: Bericht aus der Kabinettssitzung vom 26. Mai 2020

 

Bericht aus der Kabinettssitzung

  1.  Bayern beschließt massive Ausweitung der Testungen auf SARS-CoV-2 / Regelmäßige Testungen für Beschäftigte in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung / Tests auch für Lehrkräfte und Erzieherinnen / Testergebnisse sollen schneller vorliegen
     
  2. Errichtung eines strategischen Grundstocks an Persönlicher Schutzausrüstung und medizinischen Geräten beschlossen / Staatregierung sichert Handlungsfähigkeit bei zweiter Corona-Welle
     
  3. Staatsregierung sichert den weiterhin hohen Personalbedarf im Öffentlichen Gesundheitsdienst / Befristete Neueinstellungen für Contact Tracing Teams / Attraktivität des Öffentlichen Gesundheitsdienstes langfristig steigern
     
  4. Bayerische Corona-Strategie / Weitere Erleichterungen und Öffnungen im Bereich der Erwachsenenbildung, beim Betrieb von Reisebusunternehmen, bei der Abgabe von Speisen und Getränken durch gastronomische Betriebe im Freien, im Bereich des Sports, beim Theater-, Konzert-, und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetrieb, für Kinos, im Vorlesungsbetrieb
     
  5. Bayern baut Freiflächen-Photovoltaik kraftvoll aus / Ab Juli bis zu 200 Anlagen im Jahr auf landwirtschaftlichen Flächen möglich

 

UPDATE: Pressekonferenz am 05. Mai 2020
 

Die Bayerische Staatsregierung gibt umfangreiche Lockerungen rund um die Corona-Maßnahmen bekannt.

  •  Ab 06. Mai 2020 wird aus der Ausgangsbeschränkung eine Kontaktbeschränkung. Enge Verwandte gerader Linie dürfen sich wieder treffen. Spielplätze sind wieder geöffnet.
  •  Ab 09. Mai 2020 dürfen Angehörige in Pflegeheimen unter bestimmten Schutzauflagen wieder besucht werden.
  • Bis Pfingsten sollen 50% der Kinder und Jugendlichen Kitas und Schulen besuchen dürfen.
  • Ab Montag, 11.05.2020 dürfen Kosmetik- und Nagelstudios, Bibliotheken, Museen und Tiergärten wieder öffnen und die 800 qm-Begrenzung in Geschäften wird aufgehoben.
  • Ab 18. Mai 2020 dürfen die Außengastronomie (bis maximal 20 Uhr) und
  • ab 25.05.2020 auch die Innenbereiche der Gastronomie wieder öffnen (bis maximal 22 Uhr).
  • Ab 30.05.2020 dürfen Hotels, Betreiber von Ferienwohnungen, Campingplätze und Tourismusanlagen wieder öffnen.

Die Abstands- und Hygieneregeln sind aber auch mit den Lockerungen weiterhin unbedingt einzuhalten. Das gilt auch für die Maskenpflicht.

Hier der umfangreiche Bericht:  Bericht aus der Kabinettssitzung vom 5. Mai 2020

Was bedeutet die Kontaktbeschränkung?


Mit Wirkung ab dem 6. Mai 2020 entfällt die allgemeine Ausgangsbeschränkung. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

Es ist künftig erlaubt, neben einer weiteren Person auch die engere Familie, d.h. neben Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister zu treffen oder zu besuchen.

UPDATE vom 20.04.2020: Bayern führt Maskenpflicht ein
 

Das Tragen von Mund-Nasenschutz ist ab 27.04.2020 in allen Läden und dem öffentlichen Nahverkehr verpflichtend. Geeignet sind Alltagsmasken oder Schals.

 

UPDATE: Pressekonferenz von Ministerpräsident Dr. Markus Söder am 16. April 2020- Die Bayerische Staatsregierung lockert die Ausgangsbeschränkungen minimal
 

Die Ausgangsbeschränkungen lt. Allgemeinverfügung bleiben bis zum 04. 05. 2020 bestehen, allerdings gibt es eine Neuerung: Eine Kontaktperson neben der Familie/Lebensgefährte ist zukünftig erlaubt.

  • Für Einkäufe in Geschäften und Nutzung des ÖPNV wird DRINGEND das Tragen einer Mund- und Nasenmaske empfohlen. Es gilt vorerst ein Mund- und Nasenmasken- Gebot!
  • Ab dem 20. Apri 2020: Baumärkte und Gärtnereien dürfen wieder öffnen.
  • Ab dem 27. April 2020: Geschäfte bis 800 qm dürfen wieder öffnen.
  • Shopping- Malls und Kaufhäuser bleiben geschlossen.
  • Ab dem 4. Mai 2020: Friseurbetriebe und Fußpfleger dürfen ihre Dienstleistungen unter bestimmten Schutzkonzepten wieder anbieten.
  • Großveranstaltungen sind bis zum 31. August 2020 verboten.
  • Ab dem 27. April 2020: Abschlussklassen sollen wieder zur Schule gehen dürfen. Kitas und Grundschulen bleiben vorerst geschlossen. Die Notfallbetreuung für Kinder soll aber stark ausgebaut werden.
  • Gastronomie- und Tourismusbetriebe bleiben weiterhin geschlossen.

Besteht eine Maskenpflicht?


Die sogenannte Maskenpflicht gilt ab dem 27. April 2020 für Personen ab dem siebten Lebensjahr beim Einkaufen sowie bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs und der hierzu gehörenden Einrichtungen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss ab dem kommenden Montag auch das Personal von Geschäften tragen, die (wie zum Beispiel Supermärkte und Apotheken) bereits derzeit oder ab dem 27. April geöffnet haben dürfen.

Ein Tuch, Schal, selbstgemachte Maske reicht ebenfalls aus, und kann ermöglichen, die FFP2 bzw. FFP3 Masken möglichst medizinischem Personal zur Verfügung stellen zu können. 

Besteht die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, auch für Menschen mit Behinderung?
 

Das Tragen einer Maske muss ausnahmsweise dann nicht erfolgen, wenn dies aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund einer Behinderung im Einzelfall nicht möglich oder unzumutbar ist. Entsprechende Einschränkungen sind durch die betroffene Person oder ihre Begleitpersonen glaubhaft zu machen. Hierfür kann ein Schwerbehindertenausweis oder ein dies bestätigendes ärztliches Attest hilfreich sein.

Muss ich als Asthmathiker auch eine Maske tragen? Gilt Atemnot zum Beispiel wegen Asthma als Ausnahmegrund, keine Maske zu tragen?

 

Eine Maske muss ausnahmsweise dann nicht getragen werden, wenn dies aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies kann unter Umständen bei einem Asthmatiker der Fall sein. Die Unzumutbarkeit aus gesundheitlichen Gründen ist jedoch glaubhaft zu machen. Dies kann durch eine (formlose) ärztliche Bestätigung erfolgen.

Im Fall akuter Atemnot und eines akuten Panikanfalls ist die Maske abzunehmen und, sofern möglich, das Geschäft beziehungsweise das Transportmittel zu verlassen. In diesen Fällen liegt es allerdings nahe, dass aus Rücksichtnahme auf die Mitmenschen auf Fahrten mit dem Öffentlichen Nahverkehr und den Besuch von Geschäften möglichst verzichtet wird.


Welche Einrichtungen und Betriebe dürfen wieder geöffnet werden?

Für Einkäufe in Geschäften und Nutzung des ÖPNV wird DRINGEND das Tragen einer Mund- und Nasenmaske empfohlen. Es gilt vorerst ein Mund- und Nasenmasken- Gebot!

Ab dem 06.05.2020 kommt es zu einer schrittweißen Lockerung der Öffnungen von Einrichtungen.

  • Ab dem 20. Apri 2020: Baumärkte und Gärtnereien dürfen wieder öffnen.
  • Ab dem 27. April 2020: Geschäfte bis 800 qm dürfen wieder öffnen.
  • Shopping- Malls und Kaufhäuser bleiben geschlossen.
  • Ab dem 4. Mai 2020: Friseurbetriebe und Fußpfleger dürfen ihre Dienstleistungen unter bestimmten Schutzkonzepten wieder anbieten.
  • Ab 11.05.2020 können folgende Einrichtungen und Betriebe unter bestimmten Auflagen wieder geöffnet werden:
    - Tierparks und botanische Gärten mit Auflagen (Einlass, 20 qm-Regel, Abstand, nur Außenanlagen, keine Gastronomie, kein Streichelzoo)
    - Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten mit Auflagen (20 qm-Regel, Abstand, kein Gastronomiebetrieb)
    - Fahrschulen mit Auflagen (Theorie: Abstand, Praxis: Mund-Nasen-Schutz)
    - Musikschulen mit Auflagen (Einzelunterricht, auch zu Hause, Abstand).
    - Kosmetik- und Nagelstudios
    - die 800 qm-Begrenzung in Geschäften wird aufgehoben
    - ab dem 11.05.: Spielhallen dürfen wieder öffnen
    - Spielplätze dürfen ab dem 06.05.2020 wieder öffnen 
     
  • Ab 15. Juni 2020 ist die Wiederaufnahme des Theater-, Konzert-, und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetriebs unter Zugrundelegung des entsprechenden Konzepts des Wissenschaftsministeriums in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium (bis zu 50 Gäste in geschlossenen Räumen, bis zu 100 Gäste im Freien) möglich.
  • Ab 15. Juni 2020 ist die Wiederaufnahme des Kinobetriebs grundsätzlich möglich. Das Digitalministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein konkretes Hygienekonzept erarbeiten und veröffentlichen, das sich vor allem im Hinblick auf die zulässige Gesamtbesucherzahl und die zu beachtenden Hygienevorschriften an das Konzept für Kultureinrichtungen anlehnt.

Ist Sport erlaubt?

 

Ab 8. Juni 2020 weitere Erleichterungen im Bereich des Sports erfolgen, soweit erforderliche Abstandsregelungen und Schutz-/Hygienekonzepte eingehalten werden:

  • Der Betrieb von Freibädern und von Außenanlagen von Badeanstalten (inkl. Außenbereich von Schwimmbädern, Kureinrichtungen, Hotels usw.) kann wieder aufgenommen werden.
  •  Die Einschränkung des Trainingsbetriebs auf den Begriff „Individualsportarten“ in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 der 4. BayIfSMV vom 5. Mai 2020) entfällt ersatzlos.
  • Das Training von Rehabilitationssportgruppen und der Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sogenannter nichtolympischer Sportarten wird in Sportstätten wieder erlaubt.
  • Der Outdoor-Trainingsbetrieb ist in Gruppen von bis zu 20 Personen zulässig.
  • Indoorsportstätten können den Betrieb wieder aufnehmen.
  • Der Wettkampfbetrieb für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist wieder zulässig.
  • Tanzschulen für kontaktlosen Tanz und Paartanz mit einem festen Tanzpartner sowie Fitnessstudios können wieder öffnen.
     

Kontaktfreier Individualsport mit Abstand (z.B. Tennis, Leichtathletik, Golf, Segeln, Reiten (auch in der Halle) oder Flugsport) wird ab 11. Mai wieder zugelassen.

Der Betrieb von Sporthallen, Sportplätzen, Sportanlage und Sporteinrichtungen und deren Nutzung sind grundsätzlich untersagt. Der Trainingsbetrieb von Individualsportarten im Freizeitbereich kann unter Einhaltung der folgenden Voraussetzungen aufgenommen werden (§9 Sport 4.BayIfSMV):

  • Ausübung an der frischen Luft im öffentlichen Raum oder auch in Reithallen
  • kontaktfreie Durchführung des Sports
  • keine Nutzung von gemeinschaftlichen Umkleidekabinen
  • Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, vor allem bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten
  • Vermeidung von Warteschlangen beim Zutritt zu den Anlagen
  • keine Zuschauer
  • keine Nutzung der Nassbereiche – gesonderte Toiletten sind zulässig

Weitere spezielle Informationen zum Reitsport sind unter folgendem Link zu finden:

https://www.brfv.de/aktuelle-auswirkungen-auf-den-pferdesport-in-bayern/

Wassersport:

zugelassen sind:

  • Bootsfahrten mit Segel-/Ruder und maschinengetriebenen Booten
  • Stand-up-Paddeln
  • Kitesurfen, Windsurfen
  • u.a.

Untersagt ist noch bis Montag den 11.05.2020 der Betrieb sämtlicher Einrichtung die der Freizeitgestaltung dienen (Vereinsgelände, Bootshallen, Wasserski, etc.)

Die gewerbliche Vermietung von Sportgeräten und Sportausrüstung ist seit dem 20.04.2020 wieder zulässig.

Angeln:

  • Angeln ist erlaubt vom Ruderboot und Motorboot aus
  • Gemeinschaftsangeln ist nicht erlaubt

dies gilt auf den Bundeswasserstraße Main, Donau und auf allen bayrischen Landesgewässern (z.B. Chiemsee, Brombachsee, etc.)

Sind Fahrten zum Zweitwohnsitz / Dauercampingplatz gestattet?
 

Das Verlassen der eigenen Wohnung erlaubt, da die Ausgangsbeschränkung aufgehoben wurde und es im Moment nur noch eine Kontaktbeschränkung gibt. Bitte überlegen Sie dennoch, ob diese Fahrt jetzt zwingend notwendig ist oder auch zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden kann, insbesondere, wenn Sie hierfür öffentliche Verkehrsmittel nutzen müssen.


Wir läuft die Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushalten ab, die mit dem Coronavirus kontaminiert sein können?
 

Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) kontaminiert sein können, kann gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Hierzu sind einige Regeln zu beachten, die nachfolgend aufgeführt sind:

Der Schutz des Personals der Abfallentsorgung und die Eindämmung des dynamischen Infektionsgeschehens haben höchste Priorität. Aus diesem Grund sollten Haushalte mit ambulant betreuten COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten bestätigten COVID-19-Patienten die Abfallsammelsysteme zur getrennten Erfassung von Wertstoffen (z. B. Papiertonne, Biotonne, gelber Sack) nur eingeschränkt nutzen.

Für diese Haushalte gilt: Im Zweifelsfall über den Restmüll entsorgen! Glasabfälle können aber wie bisher getrennt entsorgt werden.

Um sowohl bei den weiteren Nutzern der gleichen Restmülltonne als auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung möglichst auszuschließen, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden. Stattdessen sind diese zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die z. B. durch Verknoten sicher verschlossen werden.


Dürfen Veranstaltungen noch stattfinden?

Veranstaltungen sind generell verboten.
Großveranstaltungen sind mittlerweile bis zum 31. August 2020 verboten!


Dürfen Gottesdienste stattfinden?

Gottesdienste sind ab 4. Mai unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

Maximale Teilnehmerzahl:

  • Im Freien 50 Personen
  • In Gebäuden so viele Personen, wie Plätze vorhanden sind, die einen Mindestabstand von 2 m zu anderen Plätzen aufweisen

Grundsätzlicher Mindestabstand: Im Freien 1,5 m, in Gebäuden 2 m

Höchstdauer: 60 min.

Mund-Nasen-Bedeckungspflicht, Ausnahme für liturgisches Sprechen und Predigen.

Kirchen und Glaubensgemeinschaften erstellen Infektionsschutzkonzepte.

So lange die Gottesdienste nicht öffentlich zugänglich sind, dürfen sie in Pflege- und Alteneinrichtungen abgehalten werden. Angehörige dürfen diese Gottesdienste nicht besuchen.

Weitere Infos dazu gibts hier: Evangelisches Hygienekonzept

Urlaub
 

Der Ministerrat hat beschlossen, dass alle Beherbergungsbetriebe, wie Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen sowie Campingplätze, bei strikter Wahrung der Hygienevorschriften ab dem Pfingstwochenende (30. Mai 2020) wieder für Urlauber offenstehen. Auch bei Übernachtungen sind die geltenden Kontaktbeschränkungen einzuhalten: Eine Wohnung oder ein Zimmer beziehen nur Gäste, denen der Kontakt zueinander erlaubt ist – wie etwa Angehörige eines Haushalts oder Lebenspartner. Gruppenübernachtungen sind derzeit nicht möglich.

In den Unterkünften sind insbesondere folgende Hygieneregeln zu beachten:

  • Die Wohneinheiten verfügen über eine eigene Sanitäreinheit.
  • Beim Check-in werden die Kontakte zwischen Mitarbeitern und Gästen auf das Notwendigste reduziert.
  • Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 Metern zwischen Personen in allen Räumlichkeiten einschließlich der sanitären Einrichtungen, sowie beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten und auf Fluren, Gängen, Treppen und im Außenbereich. Dies gilt für Gäste und Personal. Personen wie die Angehörigen eines Haushalts, für die im Verhältnis zueinander die Kontaktbeschränkung nicht gilt, haben die Abstandsregel nicht zu befolgen.
  • In allen gemeinschaftlich genutzten Bereichen haben Personal und Gäste Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Davon ausgenommen ist der Außenbereich.
  • Die geltenden Hygiene- und Reinigungsstandards werden konsequent eingehalten. Die Reinigung der Gäste- und Gemeinschaftszimmer hat möglichst in Abwesenheit der Gäste zu erfolgen.
  • Der Einsatz von Gegenständen, die von mehreren Gästen benutzt werden, ist im gesamten Betrieb auf ein Minimum zu reduzieren bzw. so zu gestalten, dass nach jeder Benutzung eine Reinigung oder Auswechslung erfolgt.
  • Die Betreiber haben insbesondere für gemeinschaftlich genutzte Bereiche ein Lüftungs- und Reinigungskonzept zu erstellen. Die Einrichtungen müssen über ein Parkplatzkonzept verfügen.
  • Die Nutzung von betriebseigenen Schwimmbädern, Saunen, Wellness- und Fitnessbereichen richtet sich nach den für diese Einrichtungen geltenden Bestimmunen und ist damit derzeit untersagt.

 

Wo kann Pflegepersonal die Bonuszahlungen beantragen?


Antrag für den Bonus für Pflegepersonal kann online unter: www.corona-pflegebonus.bayern.de direkt beim Landesamt für Pflege gestellt werden. Dort sind auch die Bedingungen ersichtlich.


Gibt es Unterstützung für lebensältere und kranke Menschen?

AWO

Die AWO startet ab sofort einen kostenlosen Einkaufsservice für lebensältere und kranke Menschen.

Weitere Infos dazu erhalten Sie hier:

AWO Kreisverband Wunsiedel i. Fichtelgebirge e.V.: Einkaufsservice

Sie möchten diesen Service ehrenamtlich unterstützen?
Dann melden Sie sich telefonisch oder per Mail:
Telefon: 09233 - 400 96 21
Mail: info@awo-wunsiedel.org

BRK Kreisverband Wunsiedel

Ab Montag, dem 16. März 2020 können sich alle, die als Risikopatient (z. B. chronische Erkrankungen) gelten, beim BRK-Kreisverband Wunsiedel i. F. melden, wenn Einkäufe oder Medikamentenbeschaffungen anstehen.

Telefonnummer: 09231 - 962610

Weitere Infos dazu erhalten Sie hier:

BRK: Wir helfen Menschen in unserem Landkreis

Bildung
 

Ab 30. Mai 2020 können Präsenzangebote der Erwachsenenbildung i. S d. Art. 1 BayEbFöG, der Sprach- und Integrationsförderung und vergleichbarer Bildungsangebote, u.a. der Bildungszentren ländlicher Raum oder privatwirtschaftlicher Bildungsanbieter, sowie der Familienbildungsstätten, der Jugendarbeit (nur zu Zwecken der Bildungsarbeit nach dem SGB VIII) und der außerschulischen Umweltbildung in Bayern geöffnet werden.

Zwingende Voraussetzung ist die Beachtung des erarbeiteten Hygienekonzepts!

Hochschule und Universität
 

Im Sommersemester 2020 ist der Vorlesungsbetrieb weiterhin vorrangig durch Online-Lehre sicherzustellen. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Möglichkeiten der Durchführung von Präsenzveranstaltungen (Praxisveranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, bei Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 m) können zusätzlich kleinere Seminare unter Einhaltung von Abstandsregelungen und Höchstteilnehmerzahlen (30 Personen) als Ergänzung zur Online-Lehre als Präsenzveranstaltungen stattfinden.


Schulen, KiTas und Krippen

Der Schulbetrieb wird nur langsam wieder gestartet:

Ab dem 27. April 2020: Abschlussklassen sollen wieder zur Schule gehen dürfen. Kitas und Grundschulen bleiben vorerst geschlossen. Die Notfallbetreuung für Kinder soll aber stark ausgebaut werden.

Ab dem 11. Mai: Laut Ministerpräsident Dr. Markus Söder wird der Schulbetrieb mit jenen Klassen wieder starten, die Prüfungen vor sich haben. 

Informationen dazu finden Sie hier:

Schulen:

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kindertagesbetreuung

Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales: Coronavirus - Aktuelle Informationen

Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales: Coronavirus - Informationen für die Eltern

Update vom 5. Mai 2020:


Bis Pfingsten sollen 50% der Kinder und Jugendlichen Kitas und Schulen besuchen dürfen.

Ab wann beginnt die Schule wieder?
 

Ab 11.05. Abschlussklassen 2021

  • Gymnasien 11. Klasse
  • Realschule 9.Klasse
  • Mittelschule 8.Klasse  
  • Grundschule 4. Klasse

Ab 18.05.2020: Start für 1. Klasse Grundschule und 5 Klasse Mittelschule und 5./6. Klasse Realschulen/ Gymnasien

Die Schule soll bis Pfingsten zu 50% wieder starten, es soll kein verlorenes Schuljahr geben.

Nach den Pfingstferien ab 14.06.2020 sollen alle Schüler wieder in Form von wechselndem Blockunterricht in der Schule Präsenzunterricht haben.

Im Unterricht soll es keine Maskenpflicht geben, außerhalb der Unterrichtszeiten (z.B. Pausen oder Weg zum Klassenzimmer) soll eine Maske getragen wergen.

Ferienzeiten bleiben, eine Notfallbetreuung in den Ferien wird gewährleistet, Möglichkeit eines freiwilligen „Nachlernens“ des Stoffes in den Ferien.

 Ab Juli sollen wieder alle Kinder in Kitas und Schulen.

Präsenzpflicht an Schulen
 

Für Lehrer, die einer Risikogruppe angehören, besteht für die Zeit bis nach den Pfingstferien keine Präsenzpflicht.

Bis 14.06. besteht ebenfalls für Schüler, die einer Risikogruppe angehören oder im Haushalt mit einem Risikopatienten leben, nicht zwingend eine Anwesenheitspflicht in der Schule. Bis Pfingsten reicht hierbei eine Unterrichtung der Schule durch die Erziehungsberechtigten aus. Es muss nicht zwingend ein ärztliches Attest vorgelegt werden (vgl. §20 Abs. 2 Satz1 BaySchO).

Angestrebt wird ein wöchentlicher Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Unterricht Zuhause, sodass das Abstandgebot in der Schule umgesetzt werden kann und nicht zu viele Schüler auf einmal anwesend sind. Wie die Umsetzung an der jeweiligen Schule stattfinden wird, ist von den Räumlichkeiten und den Kapazitäten der Schule abhängig. 

Besondere Rahmenbedingungen für die Durchführung des Unterrichts:
 

  • regelmäßiges Händewaschen
  • Abstandhalten (mind. 1,5m)
  • kein Körperkontakt
  • Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund
  • Eintreffen und Verlassen des Schulgebäudes unter Wahrung des Abstandsgebots
  • bei Corona spezifischen Krankheitszeichen unbedingt zu Hause bleiben
  • klar Kommunikation der Regeln an erziehungsberechtigte, Schüler, Lehrkräfte und sonstiges Personal (z.B. Rundschreiben, Aushänge)
  • Unterricht in geltenden Klassen, d.h. Reduzierung der regulären Klassenstärke (davon kann abgewichen werden, wenn der Unterrichtsraum groß genug ist um den Abstand von 1,5m zwischen den Schülern einzuhalten)
  • besondere Sitzordnungen (z.B. Einzeltische)
  • keine Partner – oder Gruppenarbeiten
  • Vermeidung von Durchmischung (Unterricht wenn möglich in der gleichen Gruppe)
  • Reduzierung der Bewegung (kein Klassenraumwechsel)
  • gute Durchlüftung der Räume
  • Vermeidung gemeinsam genutzter Gegenstände (keine Benutzung von Computerräumen, Klassensätzen von Büchern / Tablets, etc.)

Transport der Schüler
 

Für die Beförderung von Schülern in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Da die Abstandspflicht z.B. in Bussen nicht immer eingehalten werden kann, wird im Schulverkehr von der Einhaltung der Abstandsregelung von 1,5m abgesehen.

Schüler aus Tschechien:

Schüler werden die Berufspendler behandelt, d.h. von deutscher Seite aus müssen sie nicht unter Quarantäne, wenn sie in das Bundesgebiet zum Zweck des Unterrichts einreisen. Für Eltern, die ihre Kinder abholen und zur Schule bringen gilt dasselbe.  

Gibt es finanzielle Leistungen für Arbeitnehmer, wenn sie ihre Kinder wegen Kita-Schließung selbst betreuen müssen?


Infos dazu gibt´s hier:
https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/finanzielle-hilfen-corona.php

Ab wann ist Betreuung in Kindertageseinrichtungen wieder möglich?
 

Ab dem 27. April 2020 gilt:

1. Erwerbstätige Alleinerziehende können ihre Kinder zur Notbetreuung bringen, wenn sie aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihres Kindes gehindert sind. Auf eine Tätigkeit in einem Bereich der kritischen Infrastruktur kommt es dabei nicht an.

2. Lebt das Kind in einem gemeinsamen Haushalt mit beiden Elternteilen, genügt es, wenn nur ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist. Dies galt bisher nur für die Bereiche der Gesundheitsversorgung und Pflege.

3. Die HPTs der Jugendhilfe werden wegen des hohen pädagogischen und therapeutischen Förderbedarfs der dort betreuten Kinder von den Betretungsverboten ausgenommen.

4. In HPTs, die Leistungen der Eingliederungshilfe für Kinder mit Behinderung erbringen, werden Einzelfallentscheidungen ermöglicht. Die Leitung der Einrichtung kann in Abstimmung mit dem zuständigen Bezirk im Hinblick auf das Wohl der Kinder und deren Familien einzelne Kinder zur Notbetreuung zulassen.

Update vom 5. Mai 2020:
 

Rund 50 Prozent der Kita-Kinder sollen die Einrichtungen bis Pfingsten wieder besuchen können, alle anderen sollen danach folgen.

Am 11. Mai öffnen die Kitas vor allem für Kinder mit Eingliederungsbedarf sowie diejenigen, deren Eltern beruflich besonders belastet sind, sogenannte Härtefälle.

Tagesmütter dürfen zudem wieder Gruppen bis zu fünf Kindern betreuen.

Private Spielgruppen von maximal drei Familien sind ebenfalls wieder gestattet.

Am 25. Mai folgen dann Vorschulkinder und Waldkindergärten. Kranke Kinder sollen dringend zuhause bleiben, die Bring- und Abholzeiten werden gestaffelt.

Kinder müssen keine Masken tragen, Erzieher in bestimmten planbaren Situationen, wie etwa beim Wickeln, schon.


Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Spielzeug übertragen
werden?


Informationen für Reisende und Rückkehrer:

Grenzen


Ab Samstag, den 16. Mai werden die Grenzkontrollen zu Österreich, Frankreich und der Schweiz gelockert.

Doch Reisende dürfen nur aus zwei bestimmten Gründen in eines der Nachbarländer. Die Einreise wird nur bei geschäftlichen Gründen oder für Familienbesuche gestattet. Zum Einkaufen oder zum Tanken aus dem Bundesgebiet zu reisen ist nicht möglich, Einreisen touristischer Art sind ebenso ausgeschlossen.

Auch die Kontrollen an der Grenze zu Luxemburg fallen gänzlich weg, während die Überwachung der dänischen Grenze vorerst fortgeführt wird. Bundesinnenminister Horst Seehofer kündigte die Schritte zur stufenweisen Öffnung der Grenzen am Mittwoch an. Mitte März waren die Landesgrenzen im Kampf gegen die Corona-Pandemie* für unbestimmte Zeit geschlossen worden.

Grundsätzlich sind Personen, die aus dem Ausland in den Freistaat Bayern einreisen, verpflichtet, sich für einen Zeitraum von 14 Tagen in Quarantäne zu begeben. Für diese Quarantänebestimmungen für Ein- und Rückreisende gibt es in der Verordnung jedoch Ausnahmen:

  • Ausgenommen sind Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren. Dadurch bleiben Lieferketten aus dem Ausland aufrechterhalten.
  • Ebenfalls ausgenommen sind Personen, die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst in das Bundesgebiet einreisen. So wird für Berufspendler, deren Arbeitskraft von der bayerischen Wirtschaft dringend benötigt wird, eine generelle und unkompliziert zu vollziehende Ausnahme von der Quarantänepflicht sichergestellt. Das heißt, jeder Grenzpendler, der in Bayern bereits einen Arbeitsplatz hat und an diesem Arbeitsplatz von seinem Arbeitgeber benötigt wird, kann sich auf die unaufschiebbare berufliche Veranlassung nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 EQV berufen.
  • Für den Fall, dass sich jemand weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten hat oder einen sonstigen triftigen Reisegrund hatte, gibt es ebenfalls eine Ausnahmeregelung. Das betrifft vor allem Personen, die berufsbedingt täglich über die Grenze pendeln.
  • Auch Saisonarbeitskräfte (Arbeitsaufnahme für mind. 3 Wochen auf jedem Einreiseweg) sind durch eine weitere Ausnahmeregelung von der häuslichen Quarantäne ausgenommen. Voraussetzungen sind 14-tägige quarantänegleiche Auflagen am Ort ihrer Unterbringung und Tätigkeit und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe. Zudem bestehen erweiterte Anzeige- und Dokumentationspflichten gegenüber den Kreisverwaltungsbehörden. Unter analoger Berücksichtigung dieser Aspekte kann auch diese Ausnahme für die Verkehrsbranche in Anspruch genommen werden.

Durch diese Ausnahmeregelungen ist sowohl die (Wieder-)Einreise von ausländischem Personal der Verkehrsunternehmen als auch die Aufrechterhaltung der Lieferketten sichergestellt.

Seit 09.04.2020 gilt in Bayern die Einreise-Quarantäne-Verordnung. Das heißt, ab sofort müssen alle aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland in den Freistaat Bayern einreisenden Personen unverzüglich für einen Zeitraum von 14 Tagen in der eigenen Wohnung bzw. in einer geeigneten Unterkunft in Quarantäne. Dies gilt auch, wenn die Einreise nach Bayern zunächst über ein anderes Bundesland der Bundesrepublik Deutschland erfolgte. Über die Einreise selbst entscheidet nicht das Landratsamt Wunsiedel im Fichtelgebirge bzw. das Gesundheitsamt.

Während dieser Zeit ist es den Einreisenden nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. 

Außerdem müssen die Einreisende, die im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge wohnen, unverzüglich das Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge über die Telefonvermittlung unter Tel. 09232/80-0 oder 09232/80-530 oder 09232/80-531 bzw. unser Bürgertelefon 09232/80-111 oder via E-Mail:einreise@landkreis-wunsiedel.de oder pforte@landkreis-wunsiedel.de kontaktieren.  

Das Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge bittet darum, bei der Kontaktaufnahme den vollständigen Namen, das Geburtsdatum, die Anschrift, Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse anzugeben. Einreisende sind auch verpflichtet, während der häuslichen Quarantäne auftretende Krankheitssymptome ebenfalls unverzüglich an das Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge zu melden. 

Von der Einreise-Quarantäne-Verpflichtung gibt es auch einige Ausnahmen. So sind z.B. davon Personen nicht erfasst, die beruflich grenzüberschreitende Transporte durchführen oder die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder Saisonarbeitskräfte, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten 14 Tagen gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe vorgenommen werden, die mit einer häuslichen Quarantäne vergleichbar sind und der Arbeitgeber die Arbeitsaufnahme vor dem Arbeitsbeginn beim Landratsamt angezeigt hat. 


Für Sportvereine: