100 Heimatschätze - das Fichtelgebirge punktet in München gleich doppelt

Zwei der sogenannten „100 Heimatschätze“ kommen aus dem Fichtelgebirge. Am Freitag haben Bayerns Heimat- und Finanzminister Albert Füracker sowie Prof. Dr. med. Marion Kiechle, Ministerin für Wissenschaft und Kunst, die begehrten Auszeichnungen in München übergeben.

Den Preis erhalten hat einerseits das Volkskundliche Museum Arzberg Bergnersreuth, in dem die Weiß’sche Krippe zu sehen ist (www.bergnersreuth.de). Das Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel hat es mit dem sogenannten Ochsenkopfhumpen (www.fichtelgebirgsmuseum-foerderer.de) auf die Liste geschafft. Bei beiden Exponaten handelt es sich um außergewöhnliche Kunstschätze und regionaltypische Kleinode, so die Einschätzung der Experten, die über die Vergabe der Auszeichnung gewacht haben.

Beim Wettbewerb 100 Heimatschätzen werden Kunstschätze ausgezeichnet, die in Bayerns nichtstaatlichen Museen untergebracht sind und dort gepflegt werden. Vergeben wird die Auszeichnung gemeinsam durch das bayerische Ministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat, das bayerische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen und den Bayerischen Landesverein für Heimatpflege.

„Unsere nichtstaatlichen Museen bewahren regionale Tradition und Heimatkultur“, sagte Minister Füracker bei dem Festakt am Freitag. „Unzählige Kleinode erzählen spannende Geschichten, stärken das Gefühl für die bayerische Lebensart und präsentieren einen modernen, lebendigen Umgang mit der bayerischen Heimatgeschichte.“

Für den Wettbewerb konnte sich jedes Museum mit maximal drei Objekten bewerben. Die 100 besten Heimatschätze wurden mit einem Preisgeld von 1000 Euro prämiert und mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Freuten sich über die Auszeichnung "100 Heimatschätze"

bild01heimatschatz weissschekrippe

Weiß‘sche Krippe (v.l.n.r. Staatsminister Albert Füracker, Diana Nitzschke (Fichtel-gebirgsmuseum Wunsiedel/Volkskundliches Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth), Stefan Seewald (GF Oberfrankenstiftung), Staatsministerin Marion Kiechle

bild02heimatschatz ochsenkopfhumpen

Ochsenkopfhumpen (v.l.n.r. Staatsminister Albert Füracker, Yvonne Müller (Fichtel-gebirgsmuseum Wunsiedel/Volkskundliches Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth), Stefan Pommerenke (GF Zweckverband Fichtelgebirgsmuseen), Staatsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle