Neues Team der Kommunalen Jugendarbeit im Kreisjugendamt

Seit Mitte Juli besteht das Team der Kommunalen Jugendarbeit (kurz: KOJA) neben dem Sozialpädagogen Martin Reschke aus der Sozialpädagogin Svenja Faßbinder. Zusammen bilden sie die zuständige Fachinstanz im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge für alle Angebote der Kinder- und Jugendarbeit und deren Förderung. Svenja Faßbinder beendete im Frühjahr diesen Jahres ihr Studium der Sozialen Arbeit in Regensburg und hat nun wieder den Weg nach Wunsiedel gefunden.

Das Aufgabenspektrum der KOJA ist äußerst vielseitig. Sie berät, unterstützt, vernetzt und fördert ehren- und hauptamtliche Akteure, Institutionen und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit in der Region. Daneben versucht sie die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sowohl Fachkräfte als auch junge Menschen unter günstigen Voraussetzungen Angebote schaffen und annehmen können. Dabei versteht sich die KOJA als Anwaltschaft der Kinder und Jugendlichen im Landkreis und versucht ebenfalls mit eigenen Formaten die Lebenswelten der jungen Menschen zu verbessern und zu gestalten.

In diesem Zusammenhang haben Faßbinder und Reschke sich in den Zuständigkeiten neu aufgestellt sowie auch neue thematische Schwerpunkte gesetzt.

Diese reichen von der Beratung und Betreuung der Fachkräfte der offenen Kinder- und Jugendarbeit, über erzieherischen Jugendschutz und Präventionsarbeit, hin zu interkulturellen Jugendarbeit. Auch im Bereich kommunale Jugendpolitik ist die KOJA tätig, um mehr Beteiligung von Jugendlichen zu erreichen. Ein Beispiel hierfür ist die Jugendkonferenz, die am 17. November in Röslau stattgefunden hat und nächstes Jahr in weiteren Orten stattfinden wird. In diesem Format können junge Menschen Wünsche und Kritik an ihren Heimatort äußern, sodass dieser auch für sie einen attraktiver Lebensraum darstellt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kulturarbeit, welche insbesondere jugendrelevante Themen behandelt. Dazu gehört die Förderung von Non-Profit-Musikveranstaltern im Landkreis, wie z.B. die Festivals Rock the Ruins, Sticky Fingers, Wunstock und viele mehr. Ein großes Projekt in diesem Bereich ist das ab Januar 2019 startende Jugend-Kunst-Mobil, kurz JuKu-Mobil.

Neu in den Fokus werden Themen wie z.B. Ökologie und Nachhaltigkeit, Gender-Arbeit und Inklusion in der Jugendarbeit gerückt. Diesbezüglich sollen ab nächstem Jahr neue Formate entstehen, die sich an den Interessen der jungen Bevölkerung orientieren.

Darüber hinaus verfügt die KOJA über einen Pool an Informationsmaterialien und Geräten, die für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ausgeliehen werden können. Darunter fallen z.B. eine Buttonmaschine oder eine mobile Kinoanlage.

Das neu zusammen gestellte Team der KOJA hat sich viel vorgenommen. Dabei wollen Svenja Faßbinder und Martin Reschke bewährte Angebote erhalten und verbessern. Gleichzeitig versuchen sie durch die neuen Schwerpunkte auf das aktuelle Zeitgeschehen zu reagieren und für junge Menschen relevante Themen aufzugreifen.