Test für den Ernstfall- Übung auf der Bahnstrecke zwischen Marktredwitz und Schirnding geplant

Das schreckliche Zugunglück von Bad Aibling im Frühjahr 2016 ist sicher jedem noch im Gedächtnis. Und auch wenn niemand sich das wünscht – auch wir hier im Fichtelgebirge sind vor solchen Katastrophen nicht sicher. Damit die Einsatzkräfte auf einen solchen Fall vorbereitet sind, ist es nötig, solche Szenarien unter möglichst realistischen Bedingungen zu üben.

Für die Nacht vom Samstag, 01.September zum Sonntag, 02.September 2018 ist deshalb auf der Bahnstrecke zwischen Marktredwitz und Schirnding eine großangelegte Übung geplant. An dieser werden sich alle im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen beteiligen. Die Einsatzzeit beginnt um etwa 23:00 Uhr und endet gegen 04:00 Uhr morgens.

Die Übung findet in den Nachtstunden statt, weil dafür die Bahnstrecke Marktredwitz-Schirnding über einen längeren Zeitraum gesperrt werden muss, was nur in den Nachtstunden möglich ist.

Zeitgleich kann es auch auf der Kreisstraße WUN18 zu kurzzeitigen Sperrungen kommen. Betroffen ist hier der Bereich zwischen dem Bahnhof in Seußen und Arzberg. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

Die Übungsteilnehmer werden sich bemühen, die Beeinträchtigungen für die Anwohner und alle Betroffenen so gering wie möglich zu halten, versichert Landrat Dr. Karl Döhler. Gewisse Lärmbelästigungen werden aber möglicherweise nicht komplett zu vermeiden sein.

Die Übung ist im Interesse eines funktionierenden Katastrophenschutzes zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger. Aus diesem Grund bittet Landrat Dr. Karl Döhler für etwaige Unannehmlichkeiten um Verständnis.