Verkostungsaktion zur Sommerlounge - Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge auf dem Weg zum "Fair Trade"-Landkreis

Kinder beim Essen

Wenn sich das Fichtelgebirge und seine Bewohner durch eine Sache auszeichnen, dann ist das das Thema Naturverbundenheit. Wir schätzen unsere Umwelt, das hat sich nicht zuletzt beim Markenbildungsprozess für die Imagekampagne #freiraumfürmacher gezeigt. Einer der Begriffe, der damals vorrangig in die Markenbildung mit eingeflossen sind, war das Wort „naturschätzend“, aber auch „zukunftsbildend“ oder „herzlich-engagiert“ gehören zum Kern der Marke Fichtelgebirge.

Die Natur schätzen, das erstreckt sich aber nicht ausschließlich auf die Natur des Fichtelgebirges. Die Nähe zur eigenen Natur impliziert natürlich auch ein Interesse daran, dass Natur, Ressourcen und der Mensch als solcher auf der gesamten Welt zu schützen sind. Aus dieser Motivation heraus möchte der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge sich schon bald als „Fair Trade“-Landkreis zertifizieren lassen und geht bei der anstehenden Sommerlounge am 2. August in Hohenberg/Eger den nächsten Schritt auf diesem Weg.

In Kooperation mit dem Förderverein Fichtelgebirge hat Klimaschutzmanagerin Jessica Zeh eine Verkostungsstation für fair gehandelten Kaffee auf die Beine gestellt. Das Ziel: den Besuchern das Thema „Fair Trade“ im wahrsten Sinne des Wortes „schmackhaft“ zu machen. Zu finden ist der Kaffee-Tester Stand bei der Entwicklungsagentur Fichtelgebirge.

Zum Hintergrund:

Ein Fair-Trade-Landkreis oder eine Fair-Trade-Stadt zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf kommunaler Ebene ein Zeichen für gerechtere Handelsbeziehungen setzen, sagt der Verein Transfair, der diese Bestrebungen bundesweit unterstützt. Im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge wird beispielsweise seit längerem im Landratsbüro oder bei Sitzungen der Ausschüsse und des Rates ausschließlich fair gehandelter Kaffee angeboten. Ziel ist auch, Schulen, Vereine, Kirchen und auch weitere Städte und Gemeinden im Landkreis zu animieren, Fair-Trade-Produkte zu verwenden sowie Einzelhändler und Gastronomen für gesiegelte Produkte aus fairem Handel zu begeistern. Inspiriert von dem Engagement des Landkreises hat sich die Stadt Selb ebenfalls auf den Weg gemacht Fairtrade Town zu werden. – Nachahmer ausdrücklich erwünscht. Mit diesem kleinen Beitrag auf kommunaler Ebene sollen die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Produzenten weltweit verbessert und deren Armut langfristig bekämpft werden.