Wie attraktiv ist der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge - als Wirtschaftsstandort?

Entwicklungsagentur Fichtelgebirge startet Unternehmensbefragung

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Wie können wir den Wirtschaftsstandort Fichtelgebirge verbessern und für die Herausforderungen der Zukunft fit machen? Diese Fragen stellen sich die Mitarbeiter der Entwicklungsagentur Fichtelgebirge jeden Tag. Und weil die besten Tipps doch oft aus der Praxis kommen, werden sie diese und weitere Fragen in den kommenden Tagen an die Unternehmen im Landkreis weitergeben.

Das Ziel: In die Betriebe hineinhorchen, sehen, wo der Schuh drückt, um schrittweise Verbesserungen auf den Weg zu bringen und falls nötig, den aktuell eingeschlagenen Weg in Sachen Unternehmensförderung an der ein oder anderen Stelle zu hinterfragen. Aber auch um Ideen einzusammeln, neue Ansätze abzufragen und sich so ein Bild von der aktuellen Situation der Unternehmen und ihrer Bedürfnisse zu machen. Im Mittelpunkt der Erhebung steht aber auch die Idee, gute Ideen, wie Fachkräfte im Unternehmen gehalten werden zu ermitteln und anderen zugänglich zu machen. Vielleicht können so auch Kooperationen angestoßen werden, von denen letztendlich viele profitieren. Ganz am Ende steht dabei natürlich der Wunsch, den Wirtschaftsstandort Fichtelgebirge und seine Arbeitgeber für neue Fachkräfte weiter zu attraktivieren.  „Für viele politische Entscheidungen zur Kreisentwicklung sind die Einschätzungen der ansässigen Unternehmen von Bedeutung“, erklärt Landrat Dr. Karl Döhler.

Von besonderem Wert ist die Aktion für die tägliche Arbeit der der Entwicklungsagentur Fichtelgebirge. „Damit wir unsere Betriebe gezielt unterstützen können, brauchen wir fundierte einzelbetriebliche Informationen“, sagt Wirtschaftsförderer Rainer Rädel. So will man mit dem vierseitigen Fragebogen nicht nur die Standortzufriedenheit der Betriebe ermitteln, sondern auch konkrete Entwicklungsabsichten und mögliche Engpässe der Betriebe, vor allem beim Arbeitskräftepotenzial und bei den Gewerbeflächen. „Nur, wenn wir z.B. wissen, wo demnächst Kapazitäten erweitert werden sollen, können wir ein bedarfsgerechtes Flächenangebot entwickeln“, erläutert Rädel.

Landrat Dr. Döhler und Wirtschaftsförderer Rädel hoffen nun auf eine gute Resonanz. „Wir bitten die Unterneh­men in ihrem eigenen Interesse um Mitwirkung“, so Landrat Dr. Döhler. Unternehmen, die keinen Fragebogen erhalten, sich aber beteiligen möchten, werden gebeten, sich an die Wirtschaftsförderung zu wenden (Herr Rädel, Tel.-Nr.: 09232 80-483 oder per E-Mail an E-Mail).

Freiraum für Macher (2)