Kreativwirtschaft soll mehr in den Focus rücken – Landkreis unterzeichnet Kooperationsvertrag mit der KÜKO

Kreativwirtschaft – dazu gehören nicht nur Künstler oder Musiker, sondern auch beispielweise Designer, Grafiker, Filmschaffende, Autoren und Verleger, Architekten, Werbekaufleute, Software- und Gameentwickler, und ebenso alle, die in den Medien tätig sind. Im Fichtelgebirge ist die Kreativwirtschaft ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, der allerdings in der Öffentlichkeit so noch nicht wahrgenommen wird. Hier setzt das neue „Forum Kreativwirtschaft Fichtelgebirge“ an, das sich künftig darum kümmern wird, diesen Wirtschaftszweig besser ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und das vorhandene Potential der Branche weiter auszubauen. Das „Forum Kreativwirtschaft Fichtelgebirge“ ist eine Kooperation zwischen der Entwicklungsagentur Fichtelgebirge und der Künstlerkolonie Fichtelgebirge (KÜKO).  

Es hat seine Arbeit bereits zum 01. Februar aufgenommen; Basis der gemeinsamen Arbeit ist ein Kooperationsvertrag mit der Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V. (KÜKO), der am vergangenen Freitag feierlich unterzeichnet worden ist und damit die Grundlage für das Projekt „Forum Kreativwirtschaft – auf dem Weg zur Innovationsregion Fichtelgebirge“ bildet.

Es handelt sich dabei um ein Projekt, das innerhalb des Regionalmanagements des Landkreises eine Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie erhält. Mit zunächst dreijähriger Laufzeit konnte so eine Personalstelle geschaffen werden, die mit der Netzwerkmanagerin Astrid Köppel besetzt worden ist.

Ziel ist es, die Kreativwirtschaft als Wirtschaftszweig bekannt und sichtbar zu machen. Dadurch können Arbeitsplätze in den kreativen Berufen gesichert und Kooperationen geziel angebahnt werden. Auch die Verbindung der Unternehmen aus der Kreativbranche mit den etablierten Wirtschaftszweigen wird angestrebt. Denn gerade für kleine und mittelständische Unternehmen könnte das vorhandene kreative Potential ein echter Innovationstreiber sein, sagt Astrid Köppel.

Dabei kann sie auf die intensive Vorarbeit der KÜKO aufbauen. Die Künstlerkolonie Fichtelgebirge – eine Vernetzungsplattform für Kultur- und Kreativschaffende in der Region - entstand im Jahr 2011 auf Initiative von Sabine Gollner, die dem Verein bis heute vorsteht. Inzwischen zählt die KÜKO, die im Fichtelgebirge eine Pionierleistung vollbracht hat, über 100 Mitglieder. Gemeinsam wurden erste Netzwerkveranstaltungen bereits durchgeführt, die auf große Resonanz gestoßen sind. Eine Basis auf der das Forum in Zukunft aufbauen kann und wird.

Kooperation KüKo

Bildunterschrift: Astrid Köppel, Netzwerkmanagerin, Sabine Gollner, 1. Vorsitzende KÜKO, Landrat Dr. Döhler, Thomas Edelmann, Leiter Entwicklungsagentur Fichtelgebirge