#freiraumfürmacher wächst weiter -Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge

Kompetenz im Bereich Keramische Industrie – keine andere Region kann damit in dem Maße aufwarten wie das Fichtelgebirge. Nach wie vor hat unser Landkreis in diesem Bereich europaweit die Nase ganz vorn und will das künftig auch wieder deutlich stärker herausstellen. Zu diesem Zweck haben sich führende Köpfe vergangene Woche offiziell zur „Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge“ zusammen geschlossen und wollen sich unter diesem Label offensiv vermarkten. Ziel ist unter anderem die Werbung von Fachkräften.

Unter dem Dach der „Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge“ kooperieren künftig: der Verband der Keramischen Industrie, der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge mit seiner Entwicklungsagentur und der Wirtschaftsförderung, das Porzellanikon mit seinen Standorten Selb und Hohenberg a. d. Eger, das Forum Kreativwirtschaft Fichtelgebirge, das Berufsschulzentrum Selb, die IHK Oberfranken und das EZD (Europäisches Zentrum für Dispersionstechnologien) aus Selb.

Christoph Holler, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Keramischen Industrie sagt dazu: „Das Fichtelgebirge kann stolz sein auf sein Potential. Wir sind die europaweit bedeutendste Region in Sachen Keramik. Die Umsatzzahlen sprechen für uns. Neben namhaften Geschirrherstellern haben sich besonders im Bereich der technischen Keramik Unternehmen von Weltrang angesiedelt und eine positive Entwicklung genommen.“ Diese Position vertritt auch Landrat Dr. Karl Döhler: „Wir müssen unsere Stärken besser herausstellen und gemeinsam kann man auf diesem Weg mehr erreichen. Das belegt unsere erfolgreiche Regionalmarketingkampagne #freiraumfürmacher, mit der wir ein positives Image unseres Fichtelgebirges transportieren. Die Kompetenz in Sachen Keramik ist eines von vielen Pfunden mit denen wir um Fachkräfte werben können.“

„Hier im Fichtelgebirge vereinigen sich Tradition und Moderne. Vor diesem Hintergrund kann ich mir keinen besseren Standort für eine Innovationsregion Keramik vorstellen. Wir müssen mehr für uns werben, das Porzellanikon als Staatsmuseum ist da ein herausragender Imageträger und eine ideale Plattform für die anschauliche und lebendige Präsentation der Technischen Keramik und deren Anwendungen in all ihren Facetten“, ergänzt der Direktor des Porzellanikons, Wilhelm Siemen.     

Dr. Bernhard Nitzsche führt als Leiter des Berufsschulzentrums Selb das Thema Ausbildung ins Feld: „In der Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge ist Ausbildung auf höchstem Niveau seit Jahren gewährleistet. Es ist kein Zufall, dass Schüler und Studenten aus dem ganzen Bundesgebiet nach Selb kommen, um sich hier ausbilden zu lassen. Betrachtet man die Werdegänge unserer Absolventen dann sind viele von ihnen heute in den größten Firmen auf der  ganzen Welt zu finden und natürlich profitieren auch die Unternehmen vor Ort  von der Ausbildungskompetenz im Fichtelgebirge.“ Der Leiter des EZD in Selb, Dr. Felipe Wolff-Fabris spricht von einer „hervorragenden Kooperation“. „Wissenschaft und Forschung sind ein elementarer Baustein in einer Innovationsregion. Beides vereint das EZD, das sich nicht umsonst europäisches Zentrum nennen darf. Wir müssen, was die Kompetenz der Region angeht, wirklich nicht länger bescheiden sein.“

Ziel ist, im ersten Schritt die Kommunikation aller Akteure unter dem neuen Dach der Innovationsregion zu bündeln und eine gemeinsame Strategie im Bereich Marketing zu entwickeln. Die nächsten Treffen sind bereits vereinbart.

Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge

Bildunterschrift:

Wollen als „Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge“ künftig gemeinsam um Fachkräfte werben. V.l.n.r.: Dr. Felipe Wolff-Fabris (EZD), Christoph Holler (Verband der Keramischen Industrie e.V.), Dr. Cornelia Nicodemus (IHK Oberfranken), Rainer Rädel (Wirtschaftsförderer Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge), Astrid Köppel (Forum Kreativwirtschaft Fichtelgebirge), Thomas Edelmann (Leiter Entwicklungsagentur Fichtelgebirge), Landrat Dr. Karl Döhler, Wolfgang Schilling und Wilhelm Siemen (Porzellanikon), Dr. Bernhard Nitsche (Berufsschulzentrum Selb).