Ideensammlung trägt Früchte: Mehr als 1400 Rückmeldungen zum Smarten Fichtelgebirge

(31.07.2020)

Der Rücklauf aus der landkreisweiten Bürgerbefragung ist angekommen, auf der Online-Plattform wurden viele Ideen abgeben sowie diskutiert und von den zwölf geplanten Workshops konnten elf bereits durchgeführt werden. Nun liegt für das Projekt Smartes Fichtelgebirge ein erster Zwischenbericht vor, der in der jüngsten Sitzung des Kreistages der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. 145 Seiten umfasst der Bericht, der die Grundlage für die Arbeit in den kommenden Wochen und Monaten bilden wird.

„Wir mussten aufgrund der Corona-Pandemie auf die geplanten Events mit den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises verzichten. Also haben wir uns für den analogen Weg „Postwurf“ – übrigens den ersten in meiner Laufbahn – und ein Online-Tool entschieden. Über diese Kanäle gut 1400 Rückmeldungen zu erhalten, ist aus meiner Erfahrung ein echter Erfolg“, sagt Ole Schilling VP Co-Creation & Partner Innovation Smart Cities & Regions, Deutsche Telekom. „Die eingegangen Themen werden jetzt priorisiert, vertieft und auf ihre Machbarkeit hin überprüft. Ideen, die aus unserer Sicht Potential haben, werden dann weiter ausgebarbeitet und im Oktober erneut den Bürgerinnen und Bürgern zur Abstimmung vorgestellt.“

„Das ist ein Prozeß von uns für uns“, sagt Landrat Peter Berek. „Das haben viele Bürgerinnen und Bürger offenbar erkannt. Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich hier engagiert haben und engagieren. Mein Dank gilt aber auch meinem Team in der Verwaltung, unserem Partner TSystems, den Städten und Gemeinden, Unternehmern, Professoren und allen, die hier mitdiskutieren.“

Mehr als 150 Ideen für hilfreiche digitale Anwendungen sind inzwischen zusammengekommen. Einige zufällig gewählte Beispiele aus den 12 Handlungsfeldern wurden den Kreisräten in der Sitzung schlaglichtartig vorgestellt. In den nächsten Wochen werden alle Zwischenergebnisse in das Online-Tool (https://mach-mit.freiraum-fichtelgebirge.de/de-DE/) integriert, so bleibt der Prozeß für alle Interessierten transparent. Für den 18. Oktober ist dann eine weitere Bürgerbeteiligung in Form einer kleinen Messe geplant, bei der einzelne ausgearbeitete Ideen vorgestellt und weiter diskutiert werden.

(Anlagen: Auszüge aus den eingegangenen Ideen "Anlage 1 - Ideensammlung 01" und "Anlage 2 - Ideensammlung 02")