Impfzentrum von BRK und Landkreis: Termin-Hotline ist ab 04. Januar erreichbar

(30.12.2020)

Die Impfungen in den Senioren- und Pflegeheimen im Landkreis sind gut angelaufen – nun fragen sich viele ältere Menschen, die noch zuhause leben, wann und wie sie ihren Termin im Impfzentrum vereinbaren können.

Noch sind bei der Organisation ein paar Fragen offen, sagt BRK Chef Thomas Ulbrich. Was aber sicher ist: ab nächstem Montag steht für allen Impfwillige eine Hotline zur Verfügung unter der sie sich melden und informieren können.

Unter der zentralen Rufnummer 09232 6008959 haben die priorisierten Personengruppen (zunächst Bürger*innen über 80 Jahre)  die Möglichkeit, aktiv und ohne weitere Aufforderung, täglich in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr, Termine zu vereinbaren – auch am Wochenende, Sonn- und Feiertag ist eine solche Terminvereinbarung möglich. Alternativ kann man sich gerne auch per eMail unter E-Mail auf eine Warteliste setzen lassen.

„Wann die eigentlichen Impfungen beginnen können und wie viele Personen täglich einen Termin erhalten, hängt allerdings vom ausreichenden Vorhandensein von Impfstoff ab“, schränkt Thomas Ulbrich ein. „Wenn es nach uns geht, möchten wir direkt am 05. Januar mit den ersten Impfungen starten. Aber das liegt leider nicht allein in unserer Hand.“

Die stationären Einrichtungen wird das BRK auch weiterhin direkt kontaktieren. Dort werden die beiden mobilen Teams weiterhin laufend Impfungen vor Ort durchführen. Zum neuen Jahr wird das Impf-Team dabei durch acht Bundeswehrsoldaten personell gestärkt. Aktuell besteht es aus vier Ärzten, sechs medizinischen Fachkräften und sieben Verwaltungskräften.

„Wir sind froh, dass wir jetzt mit den Impfungen starten konnten und hoffen auf die regelmäßige Zuteilung entsprechender Mengen an Impfstoff“, sagt auch Landrat Peter Berek. „Um die Abläufe möglichst gut strukturieren zu können, bitte ich alle Landkreisbürger*innen aber weiterhin um etwas Geduld und viel Verständnis. Sicher wird es in der Hotline des Impfzentrums zu Wartezeiten kommen. Ebenso bei der Terminvergabe für den Einzelnen. Das Team des Impfzentrums hat sich bestens eingearbeitet und tut alles in seiner Macht stehende, um möglichst vielen Menschen in möglichst kurzer Zeit Termine zu ermöglichen. Das Vorhandensein von Impfstoff ist dafür aber die zentrale Voraussetzung.“