Mehr Service, mehr Infos, mehr Interaktion: Landkreis arbeitet an einer FamilienApp

05.11.2020

Die Tage der gedruckten Familienwegweiser sind im Fichtelgebirge gezählt. Die Broschüre, die bislang über alle Angebote und Ansprechpartner für Familien im Landkreis informieren sollte, wird künftig nicht mehr neu aufgelegt. Ersetzt wird sie durch eine FamilienApp, die nicht nur aktueller, sondern auch hinsichtlich des Angebots umfassender und deutlich interaktiver sein wird.

Jugendamtsleiterin Sandra Wurzel: „Als Jugendamt sind wir nah an den Familien und möchten das auch bleiben. Dazu gehört auch, sie entsprechend ihrer Lebenswirklichkeit mit einem passgenauen, digitalen Angebot abzuholen. Mit der App können wir aktueller und wesentlich umfangreicher informieren, wir sind näher am Bedarf der Familien und sie haben uns sozusagen immer dabei. Natürlich ist es auch klimafreundlicher als stapelweise gedruckte Flyer oder Broschüren zu drucken, die kurz nach ihrer Erscheinung inhaltlich vielleicht schon stellenweise wieder überholt sind.“

In der FamilienApp sollen folgende Informationen enthalten sein:

  • Ratgeber: hilfreiche Informationen – von finanziellen und rechtlichen Fragen bis zu Themen wie Pubertät und Partnerschaft
  • Veranstaltungskalender: erhält alle offenen Angebote der Eltern- und Familienbildung
  • Informations- und Beratungsstellen: über Schlagworte und Postleitzahlen filterbar
  • Wichtige Telefonnummern und Adressen z.B. von Hebammen, Kitas oder Kinderärzten
  • Videofunktion: hilfreiche Videos, auch mehrsprachig möglich
  • Elternbriefe: Wissen rund um Familienthemen
  • Downloadbereich: wichtige Dokumente für (werdende) Eltern

Sarah-Alena Thoma ist die Koordinatorin für Familienbildung im Landkreis: „Die Eltern wünschen sich einen noch besseren Draht zu uns, und vor allem noch viel mehr Informationen und Angebote. Das ist ein zentrales Ergebnis unserer diesjährigen Familienbefragung, die aufgrund der hervorragenden Rücklaufquote eine gute Grundlage für unsere künftige Arbeit bildet. Viele befragte Familien haben dort den Wunsch zum Ausdruck gebracht, noch mehr Input zu bekommen. Beispielsweise über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zu Themen wie beispielsweise der Pubertät oder aber auch Angebote zur Freizeitgestaltung für Väter und Kinder. Das packen wir auf diesem Weg an.“

Ziel ist, die App über den Winter in enger Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren im Landkreis mit Inhalten zu befüllen und – wenn alles gut geht – dann im Frühjahr zur Nutzung anbieten zu können.