Eine gute Nachricht für alle, die eine Gebäudesanierung in Angriff nehmen möchten: Ab sofort können bei den Regional- bzw. Leerstandsmanagements von Stadt und Landkreis Hof, Landkreis Wunsiedel i. F. sowie Stadt und Landkreis Bayreuth wieder Anträge für eine Sanierungserstberatung gestellt werden. Das neue Sanierungscoaching bietet in der neuen Förderperiode 2025-2027 zudem noch ergänzende Beratungen an.
Bereits seit 2019 besteht die erfolgreiche Zusammenarbeit der fünf Gebietskörperschaften im Bereich Leerstandsmanagement. Die Kooperation wird mit Regionalmanagementmitteln aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Gemeinsam werden für die Belebung der Ortskerne und zur Reduzierung des Flächenverbrauchs Informationsmaterialien erstellt, Veranstaltungsreihen wie die „Aktionstage Sanierung“ durchgeführt und für leerstehende Immobilen Erstberatungen durch Fachexperten vermittelt.
Zum Start der neuen Förderperiode des Regionalmanagements für die Jahre 2025 bis 2027 luden die Kooperationspartner zu einer Auftaktveranstaltung ihrer gemeinsamen Leerstandskooperation nach Helmbrechts ein (Foto). Nach einem Rückblick auf die Aktivitäten der Leerstandkooperation in den vergangenen Förderperioden und der Präsentation einiger erfolgreich umgesetzter Sanierungen aus der Region wurde das neue erweiterte Sanierungscoaching vorgestellt. Mit dabei waren neben Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern auch rund 40 Gäste, darunter kommunale Vertreter und Projektpartner wie Architekten, Tragwerksplaner und Bauhandwerker.
Das Thema Bauen und Sanieren ist für Laien häufig mit Fragen und Unsicherheiten verbunden. Dafür gibt es das nun erweiterte Angebot des „Sanierungscoachings“, bei dem im Rahmen eines Erstkonzeptes gemeinsam mit kooperierenden Architekturbüros eine Vorstellung davon entwickelt wird, was aus einer leerstehenden Immobilie entstehen kann und welche Herausforderungen anzugehen sind. Das bisherige Beratungsangebot hat sich seit seiner Einführung 2019 mit 280 ausgegebenen „Gutscheinen“ bereits zu einem Erfolgsmodell in der Region entwickelt und war schon bei zahlreiche Sanierungen im Kooperationsgebiet von Nutzen.
Für die neue Förderperiode wurde das Instrument weiterentwickelt und die Rahmenbedingungen angepasst. Neben der klassischen Sanierungserstberatung kommt die Möglichkeit hinzu, auf Empfehlung des Architekturbüros bedarfsgerecht bis zu zwei vertiefende Fachberatungen hinzu zu buchen. Diese sogenannten „Ergänzungsmodule“ können die Bereiche Baubiologie, Tragwerksplanung, Steuerberatung oder die DIY-Beratung, also Unterstützung bei geplanten Eigenleistungen, umfassen. Die Ergänzungsmodule sollen auf die Erstberatung aufbauen und weitere Fragestellungen für Sanierer klären.
