• Gebärdensprache
  • Zur Nutzung dieses Dienstes werden Daten von Google Translate benötigt und demzufolge entsprechende Cookies gesetzt. Des Weiteren findet eine Weitergabe von Daten (z. B. persönliche Informationen, IP-Adressen) entsprechend der Nutzungsbedingung von Google statt. Durch das Klicken auf „Zustimmen“ akzeptieren Sie, dass der Dienst benutzt wird und Daten an Google weitergegeben werden.

Lichte Landschaften – Jean Paul und das Fichtelgebirge

Eine poetische Outdoor-Ausstellung im „Ungarischen Garten“ vor dem Landratsamt Wunsiedel zum 200. Todestag des Dichters

Auch zweihundert Jahre nach seinem Tod bleibt Jean Paul lebendig – in seinen – teils kuriosen Texten und vor allem auch mit seinen Gedanken zur Fichtelgebirgslandschaft, die ihn geprägt hat. Am 14. November jährt sich der Todestag des im Jahr 1763 in Wunsiedel geborenen Schriftstellers Jean Paul zum 200. Mal. Aus diesem Anlass präsentiert das Landratsamt Wunsiedel vom 27. Oktober bis 21. November 2025 die Ausstellung „Lichte Landschaften“. Sie widmet sich der besonderen Verbindung zwischen Natur, Landschaft und Geist – Themen, die im Werk Jean Pauls eine zentrale Rolle spielen.

Jean Paul war ein feinsinniger Beobachter und Sprachkünstler, die Natur war für ihn nicht nur Kulisse, sondern Quelle der Inspiration. „Ich kann mich nicht erinnern, dass ein einziger Gedanke in der Stube gefasst wurde, sondern immer im Freien“, schrieb er einst. Diese enge Verbundenheit von Kultur und Natur spiegelt sich auch in der vom Naturpark Fichtelgebirge mitkonzipierten Ausstellung wider.

Die Ausstellung wird im „Ungarischen Garten“ vor dem Haupteingang des Landratsamtes präsentiert. Besonders bei Einbruch der Dämmerung, wenn Licht und Landschaft ineinanderfließen, entsteht hier eine stille Atmosphäre des Nachsinnens – eine Einladung, sich gemeinsam mit Jean Paul auf eine geistige Wanderung durch das Fichtelgebirge zu begeben.

Stellvertretender Landrat Roland Schöffel betonte bei der Ausstellungseröffnung am Montag:

„Diese Ausstellung verbindet Kunst, Literatur und Natur in einzigartiger Weise. Sie führt uns vor Augen, wie sehr Jean Pauls Denken und Schreiben in der Landschaft des Fichtelgebirges verwurzelt war – und wie aktuell seine Haltung zur Natur bis heute geblieben ist.“

Im Kreise von Bürgermeistern, Kreisräten und Mitgliedern des Arbeitskreises Kultur und Stadtgeschichte Wunsiedel eröffnete stellvertretender Landrat Roland Schöffel die Ausstellung im „Ungarischen Garten“ vor dem Landratsamt und lud zusammen mit Landrat Peter Berek dazu ein, die inspirierende Verbindung zwischen Natur, Sprache und Geist neu zu entdecken.