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Spatenstich für die Zukunft der Fichtelgebirgshalle

Energetische Sanierung ist gestartet

Der Startschuss ist gefallen: Mit dem symbolischen Spatenstich ist der offizielle Auftakt für die umfassende energetische Sanierung der Fichtelgebirgshalle in Wunsiedel erfolgt. Nach über vier Jahrzehnten bekommt die beliebte Veranstaltungs-Location ein neues Gesicht. Los geht es mit Fenstern, Türen und der Lüftungstechnik – die Fassade wird im nächsten Jahr angepackt. Auch der Brandschutz wird auf Stand gebracht, ebenso eine PV-Anlage installiert. Wo einst die Stadtbücherei war, sind bereits moderne Arbeitsplätze für die stetig wachsende IT-Abteilung des Landratsamts im Bau, und mit dem neuen FichtelLAB wird ein kreativer Raum für Start-ups, junge Köpfe und kleine Unternehmen einziehen.

„Man wird die Halle nach dem Abschluss der Arbeiten wiedererkennen und trotzdem wird sie völlig anders sein. Unsere Planer durften weit denken“, erklärt Landrat Peter Berek. „Das Ergebnis: Es wird mit dem Fichtelgebirge und Lichteffekten gespielt und gleichzeitig wird man innen eine Kombination aus alt, etabliert und nachhaltig sowie neu, modern und stark vorfinden. Im Foyer wird beispielsweise der alte Granitboden bleiben, weil er ein Stück unserer Identität ist, aber andere Bereiche wird man sicher nicht mehr erkennen.“

Die Sanierung ist ein echtes Gemeinschaftswerk: Rund 9,4 Millionen Euro fließen in das Großprojekt. Satte 90 Prozent der Kosten werden über Förderprogramme getragen – darunter der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 3,5 Millionen Euro, die Oberfrankenstiftung mit 1,4 Millionen Euro, die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit 2,1 Millionen Euro und das Programm Smartes Fichtelgebirge, das für das FichtelLAB nochmal 200.000 Euro beisteuert.

v.l.n.r.: Martin Beyer Architekt, Thomas Engel (Regierungsvizepräsident Oberfranken), Nicolas Lahovnik (Bürgermeister Stadt Wunsiedel), Landrat Peter Berek, Veronika Sirch (Karl Roth, Baumeister GmbH & Co. KG), Stefan Seewald (Geschäftsführer der Oberfrankenstiftung), Roland Schöffel (stellv. Landrat), Susann Dindra (stellvertretende Leiterin Finanzamt)

Regierungsvizepräsident Thomas Engel würdigte den dazugehörigen Kraftakt hinter den Kulissen: „Eine Förderung mit so vielen unterschiedlichen Fördergebern auf die Beine zu stellen ist weder einfach noch selbstverständlich, sehr viele Gespräche, um einen Weg zu finden. Auch die Oberfrankenstiftung wurde natürlich einbezogen. Jeder der vielen Partner musste dabei seine Vorschriften beachten und die mit den Regularien des jeweils anderen in Gleichklang bringen. Dafür ist es nötig, dass man gut und offen zusammenarbeitet. Bei der Fichtelgebirgshalle ist das wunderbar gelungen und hat zum Erfolg geführt.“

Mit der Sanierung wird das Gebäude fit gemacht – als moderne Eventlocation, aber auch als innovativer Arbeits- und Begegnungsort. Der Wunsiedler Bürgermeister Nicolas Lahovnik spricht von einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten: „Wir freuen uns riesig, großartige Zusammenarbeit zwischen Stadt, Landkreis und Freistaat auf den Weg bringen konnten. Und wir am Ende eine moderne und hervorragend energetisch hergerichtete Veranstaltungshalle für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, aber auch des ganzen Landkreises und darüber hinaus, haben werden. Ein Gewinn für die ganze Region.“

Nach der Sanierung wird die Halle, deren Bau im Jahr 1982 begonnen hatte, ein modernes Gesicht aufweisen.