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Achtung: Dies ist eine ältere News vom 31.05.2025.
Sport verbindet
Staffellauf von Dachau nach Auschwitz stoppt in Marktleuthen
Ein außergewöhnliches Projekt setzt ein starkes Zeichen für Frieden, Erinnerung und Völkerverständigung: Unter dem Motto „Sport verbindet“ machen sich 40 Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland und Polen gemeinsam auf den Weg von Dachau nach Oświęcim/Auschwitz. Vom 1. bis 10. Mai 2025 legen sie mit dem Staffellauf des Gedenkens und der Versöhnung mehr als 1.000 Kilometer zurück. Ein Zwischenstopp ist am Samstag, den 03. Mai um 14 Uhr auf dem Friedhof in Marktleuthen geplant. Ziel dieses Staffellaufs ist es, an die Befreiung der Konzentrationslager Auschwitz und Dachau sowie das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren zu erinnern.
„Diese 80 Jahre Frieden zwischen Polen und Deutschland sind ein wertvolles Gut – aber leider keine Selbstverständlichkeit mehr. In Zeiten globaler Spannungen ist es umso wichtiger, Dankbarkeit und Gedenken mit einem entschiedenen Bekenntnis zu Demokratie, Freiheit und Menschenwürde zu verbinden. Die Landkreise Dachau und Oświęcim/Auschwitz, einst Zeugen der schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit, tragen dabei eine besondere Verantwortung. Aus dieser Verantwortung ist bereits vor 10 Jahren eine sehr lebendige Landkreispartnerschaft entstanden.“ erklärt Stefan Löwl, Landrat aus Dachau.
„Wir wissen, wohin Hass, Menschenfeindlichkeit und Intoleranz führen können. Freiheit, Demokratie und Frieden – für diese Werte gibt es keine Alternative. Es liegt an uns, sie im Sinne der Botschaft 'Nie wieder!' zu schützen,“ betont auch Andrzej Skrzypiński, Landrat aus Oświęcim
Ein symbolischer Lauf durch die Geschichte
Es gibt viele Wege, Erinnerungsarbeit aktiv zu gestalten – ein Staffellauf ist einer davon: Die insgesamt 1.050 Kilometer lange Strecke wird in 10 Etappen à 100 Kilometer zurückgelegt. Dabei sind ständig 4 bis 5 deutsche und polnische Läuferinnen und Läufer gleichzeitig auf der Strecke, während die restlichen Teilnehmenden in einem Begleitbus folgen. Etwa alle 10 bis 15 Kilometer übergeben die Läuferinnen und Läufer den Staffelstab an Teammitglieder. Auf dem Weg werden zahlreiche historische Gedenkort besucht und somit das Erinnern mit sportlicher Leistung verbunden.
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