Um die Zukunft unseres Waldes ging es dieser Tage bei einem ersten großen Symposium im Grünen Zentrum in Münchberg, zu dem die Landkreise Hof und Wunsiedel i.F. eingeladen hatten.
Die Situation des Waldes beschäftigt uns auf vielfältige Weise. In den letzten Jahren haben gerade auch in unserer Region große Waldflächen u. a. unter Borkenkäferbefall und Trockenheit gelitten. Viele Institutionen und Akteure beschäftigen sich mit der Aufarbeitung der Schadflächen und der Frage der zukunftsfähigen Wiederbewaldung in unserer Region.
Daher ist es den Landkreisen Hof und Wunsiedel ein Anliegen, gemeinsam mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth-Münchberg (AELF) und den zentralen Beteiligten des Umbauprozesses gemeinsame Strategien für die Zukunft des Waldes zu erarbeiten und dazu ein möglichst effizientes Netzwerk zu schaffen.
Das Symposium „Zukunft unserer Waldregion“ brachte nun erstmals die verschiedensten Akteure, die an der Zukunft des Waldes mitarbeiten, zu einem intensiven und zielführenden Austausch zusammen. Organisiert wurde es von Mario Wohlfahrt, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege des Landkreises Hof, und Robert Geiser, Abteilungsleiter am AELF. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung gefolgt – mit dabei Vertreter der Waldbesitzer und der Jägerschaft, Forstunternehmer, Naturschutzverbände, Verwaltung, Naturparke und Tourismusverbände.
„Unser Wald dient zum einen der Forstwirtschaft und der Wertschöpfung, zum anderen der Erholung, der Lebensqualität und dem Tourismus. Er trägt zum Artenschutz und zum Lärmschutz bei und sichert als Speicher auch unsere Trinkwasserversorgung“, betonte Landrat Dr. Oliver Bär in seiner Begrüßung die Bedeutung des Waldes für die Region. Die Frage sei, wie unser Wald in 30 oder 60 Jahren aussehe, ob wir etwas tun müssen und was wir tun können. Dazu haben sich bereits unterschiedliche Institutionen auf den Weg gemacht und jeweils Teilbereiche eruiert. „Viele unterschiedliche Aspekte, Menschen, Institutionen sind daran beteiligt. Was mich umtreibt: Ob wir zukünftig stärker gemeinsam Dinge eruieren und Konzepte erarbeiten, von denen viele sagen: Das ist unser Weg. Vielleicht ist es nicht möglich, für so viele Akteure eine gemeinsame Strategie zu finden, aber wir wollen es heute versuchen und diskutieren.“
