Ob der Sonnenaufgang auf einem der markanten Gipfel, eine Wanderung durch das ausgezeichnete Felsenlabyrinth der Luisenburg oder ein entspannter Tag in einer der Thermen der Region – das Fichtelgebirge bietet Erlebnisse, die Gästen in Erinnerung bleiben. Natur, Bewegung, Gesundheit und Qualität bilden das Fundament eines touristischen Angebots, das in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt wurde.
Dass dieser Weg richtig ist, belegen nun auch die aktuellen Zahlen: Zum dritten Mal in Folge wurde die Marke von 1,5 Millionen Übernachtungen überschritten. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Ankünften: Mit 659.689 Gästen wurde ein neuer Höchststand erreicht – ein Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Landrat Peter Berek betont: „Das Fichtelgebirge zeigt eine enorme touristische Stabilität und zeigt, dass die Gäste auch in Zeiten wie diesen unser wunderschönes Mittelgebirge besuchen. Damit zeigt sich auch, dass unsere gezielten Investitionen in Infrastruktur und Inhalte wirken. Die Vielfältigkeit unseres touristischen Angebots mit den Leuchttürmen wie der Ochsenkopf-Seilbahn, der Luisenburg oder der Therme Siebenquell spricht ein breites Publikum an und sorgt für nachhaltige Nachfrage. Neben dem Wandern und dem Gesundheitstourismus hat sich das Fichtelgebirge in den letzten Jahren auch zur Fahrrad-Region entwickelt, so dass wir für die Zukunft gut gerüstet sind.“
Ein bedeutender Meilenstein für die Region war die Anerkennung von Weißenstadt als Heilbad. Mit Bad Weißenstadt am See wird der Gesundheitsstandort Fichtelgebirge nachhaltig gestärkt. Auch neue und moderne Themen wie das Waldbaden, dass man sich dort auf die Fahnen schreiben will, werden die hohe Kompetenz des Fichtelgebirges im Gesundheitstourismus weiter stärken. Ein weiterer Erfolg ist aus Sicht des Landkreises auch die Auszeichnung des Luisenburg-Felsenlabyrinths als Nationales Naturmonument, das die überregionale Sichtbarkeit weiter steigern wird.
Mit der FichtelApp setzt die Region zudem konsequent auf digitale Vermarktung. Durch die enge Kooperation mit der Tourismuszentrale hat sich die App geöffnet, und kann künftig auch Angebote jenseits der Landkreisgrenzen abbilden. Der weitere Ausbau als wichtiges Tool für den Tourismus ist erklärtes Ziel, erklärt Berek weiter. Dazu passt auch das aktuelle Jahresthema „12-Gipfel-Tour“, das in der App interaktiv umgesetzt wird, die charakteristische Topografie des Fichtelgebirges erlebbar macht und Gäste wie Einheimische motivieren soll, die Vielfalt der Region aktiv zu entdecken.
Nicht zuletzt zahlen sich die Erfolge im Bereich der Radwege-Entwicklung inzwischen spürbar aus, findet der Landrat. Gezielte Investitionen und eine gute Vermarktung zeigen Wirkung – und geben Anlass, optimistisch in die touristische Zukunft des Fichtelgebirges zu blicken.
