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Für den Ernstfall noch besser gerüstet

Neuer Versorgungs-LKW stärkt den Katastrophenschutz im Landkreis

Wenn nach einem schweren Unwetter der Strom ausfällt, ein Hochwasser Straßen unpassierbar macht oder Einsatzkräfte über viele Stunden versorgt werden müssen, zählt vor allem eines: Eine funktionierende Logistik. Genau für solche Einsatzlagen steht dem Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge künftig ein neuer Versorgungs-LKW des Freistaats Bayern zur Verfügung. Stationiert ist das Fahrzeug beim IKZF Feuerwehr Höchstädt-Thierstein und wurde dort jetzt offiziell in Dienst gestellt.

Der Versorgungs-LKW gehört dem Freistaat Bayern und wurde dem IKZF Feuerwehr Höchstädt-Thierstein zur Nutzung überlassen. Er ist ein wichtiger Baustein des bayerischen Katastrophenschutzes und kommt immer dann zum Einsatz, wenn Material schnell und zuverlässig dorthin gebracht werden muss, wo es gebraucht wird – sei es bei großflächigen Stromausfällen, Unwettern, Hochwasserlagen oder anderen außergewöhnlichen Schadensereignissen. Versorgungs-LKW dieser Bauart übernehmen Transportaufgaben für Material, Ausrüstung und Einsatzkräfte und sind speziell für die Logistik im Katastrophenschutz ausgelegt.

Besonders wichtig wird das Fahrzeug künftig durch seine zusätzliche Ausstattung: Der Freistaat Bayern wird den Versorgungs-LKW noch mit einem umfangreichen Gerätesatz „Notstrom" ausrüsten. Mehrere Notstromaggregate und umfangreiches Zubehör werden dauerhaft beim IKZF Feuerwehr Höchstädt-Thierstein stationiert. Damit können bei längeren Stromausfällen beispielsweise kritische Einrichtungen oder wichtige Infrastruktur vorübergehend mit Strom versorgt werden. Gleichzeitig ermöglicht die Ausstattung den flexiblen Einsatz der Aggregate überall dort, wo sie im Landkreis oder auch überregional benötigt werden. Solche Notstrom-Komponenten sind Teil des bayerischen Konzepts zur Stärkung der Krisenvorsorge und Energie-Resilienz. Mit der Stationierung beim IKZF Feuerwehr Höchstädt-Thierstein gewinnt nicht nur die örtliche Feuerwehr zusätzliche Möglichkeiten. Das Fahrzeug steht bei Bedarf für Einsätze im gesamten Landkreis sowie im Rahmen der überörtlichen Hilfe zur Verfügung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einem leistungsfähigen und zukunftsfesten Katastrophenschutz.

Landrat Peter Berek freut sich, dass der Landkreis mit dem neuen Fahrzeug seine Einsatzfähigkeit weiter ausbauen kann: „Katastrophenschutz beginnt lange bevor ein Einsatz eintritt. Es geht darum, vorbereitet zu sein und im entscheidenden Moment schnell handeln zu können. Mit dem neuen Versorgungs-LKW stärken wir unsere Einsatzkräfte und schaffen zusätzliche Sicherheit für die Menschen im Landkreis. Mein herzlicher Dank gilt dem Freistaat Bayern für diese wichtige Investition sowie den Kameradinnen und Kameraden des IKZF Feuerwehr Höchstädt-Thierstein, die Verantwortung für das Fahrzeug übernehmen."

Der neue Versorgungs-LKW basiert auf einem MAN TGM 14.320 mit 320 PS und einem zulässigen Gesamtgewicht von 14 Tonnen. Der feuerwehrtechnische Aufbau stammt von Freytag Karosseriebau.

Stellvertretend für den Landkreis und Landrat Peter Berek haben Bürgermeister Gerald Bauer und der Leiter der Stabstelle Bevölkerungsschutz im Landkreis, Christian Frohmader, das Fahrzeug entgegengenommen.

v.l.n.r.: Gerald Bauer (1. Bürgermeister Gemeinde Höchstädt i. Fichtelgebirge), Christian Frohmader (Leiter Stabsstelle Bevölkerungsschutz Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge), Alexander Peter (Kommandant Freiwillige Feuerwehr Höchstädt i. Fichtelgebirge), Lukas Thüring (Freiwillige Feuerwehr Höchstädt i. Fichtelgebirge), Joachim Herrmann (Staatsminister Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, MdL).