Zusammenarbeit endet nicht an Landkreisgrenzen- wenn es um Fachwissen, Qualität und einen klugen Einsatz von Ressourcen geht, rücken Kommunen im Fichtelgebirge und darüber hinaus enger zusammen. Ein aktuelles Beispiel: Die Stadt Bad Berneck im Landkreis Bayreuth nutzt ab sofort die Dienstleistungen der Zentralen Vergabestelle am Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge.
Was auf den ersten Blick vielleicht unspektakulär klingt, ist im kommunalen Alltag von großer Bedeutung. Vergabeverfahren sind komplex, rechtlich anspruchsvoll und verlangen viel Erfahrung. Genau hier setzt die interkommunale Zusammenarbeit an: In der Zentralen Vergabestelle bündeln hochspezialisierte Mitarbeitende ihr Know-how. So können Aufgaben dort erledigt werden, wo das entsprechende Fachwissen vorhanden ist – rechtssicher und mit einem sinnvollen Einsatz von Personalressourcen.
„Für uns ist das ein echter Gewinn“, sagt Jürgen Zinnert, Bürgermeister der Stadt Bad Berneck. „Vergabeverfahren müssen kompetent und effizient durchgeführt werden. Für eine kleinere Kommune ist es kaum möglich, dieses Spezialwissen dauerhaft vorzuhalten. Durch die Zusammenarbeit können wir unser Personal gezielt dort einsetzen, wo es im Tagesgeschäft am dringendsten gebraucht wird und nutzen gleichzeitig die im Nachbarlandkreis bereits vorhandene Expertise.“
Auch Landrat Peter Berek begrüßt die Kooperation ausdrücklich: „Im Fichtelgebirge arbeiten wir zusammen – pragmatisch, partnerschaftlich und über Verwaltungsgrenzen hinweg. Interkommunale Zusammenarbeit bedeutet für mich auch, Personal und Fachkompetenz so einzusetzen, dass alle Beteiligten profitieren. Die Zentrale Vergabestelle ist ein gutes Beispiel dafür, wie Spezialisierung entlastet und gleichzeitig Qualität sichert.“
Die Zentrale Vergabestelle am Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge unterstützt bereits zahlreiche Kommunen bei Ausschreibungen und Vergabeverfahren. Ziel ist es, rechtssichere Prozesse zu gewährleisten, Mitarbeitende zu entlasten und kommunale Ressourcen möglichst gewinnbringend einzusetzen.
