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Landkreis und Kreisjugendring stellen Zusammenarbeit neu auf

Neuer Grundlagenvertrag schafft mehr Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche

Mit der Unterzeichnung des neuen Grundlagenvertrags setzen der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge und der Kreisjugendring Wunsiedel ein klares Zeichen für die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in der Region. Der Vertrag bildet die Basis für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Jugendamt, Kommunaler Jugendarbeit und Kreisjugendring – mit einem gemeinsamen Ziel: jungen Menschen im Landkreis noch bessere Angebote, mehr Beteiligungsmöglichkeiten und beste Perspektiven für ihre Entwicklung zu bieten.

Der Grundlagenvertrag regelt die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kreisjugendring dauerhaft und schafft klare Zuständigkeiten. Dadurch können Projekte künftig einfacher gemeinsam geplant, Ressourcen gezielt eingesetzt und neue Ideen schneller umgesetzt werden. Gleichzeitig stärkt die Vereinbarung den regelmäßigen Austausch zwischen den Partnern und erleichtert es, auf neue Herausforderungen flexibel zu reagieren.

Für Kinder und Jugendliche bedeutet das vor allem eines: mehr Möglichkeiten. Freizeit-, Bildungs- und Beteiligungsangebote können künftig noch enger aufeinander abgestimmt werden. Bestehende Angebote lassen sich gemeinsam weiterentwickeln, neue Ideen schneller auf den Weg bringen und die Interessen junger Menschen noch stärker in den Mittelpunkt rücken.

„Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Ansprechpartner und attraktive Angebote – und genau das können wir gemeinsam noch besser leisten“, sagt Manuel Wohlrab, Geschäftsführer des Kreisjugendrings Wunsiedel i. Fichtelgebirge. „Der neue Grundlagenvertrag gibt uns die Sicherheit, langfristig zu planen und unsere Zusammenarbeit weiter auszubauen. So können wir Ideen schneller verwirklichen und gemeinsam noch mehr für junge Menschen im Landkreis bewegen.“ Horst Martini, Vorsitzender des Kreisjugendrings, ergänzt: "Der Vertrag ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für die vielen Ehrenamtlichen in unseren Jugendverbänden und Vereinen. Sie leisten jeden Tag wertvolle Arbeit für junge Menschen im Landkreis."

Auch Sandra Wurzel, Leiterin des Kreisjugendamtes, sieht in der Vereinbarung einen wichtigen Schritt: „Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit bereits funktioniert. Mit dem Grundlagenvertrag schaffen wir nun einen verbindlichen Rahmen, auf den sich alle Beteiligten verlassen können. Das erleichtert die tägliche Arbeit und eröffnet neue Möglichkeiten, Angebote gemeinsam zu entwickeln – immer mit dem Ziel, die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen im Landkreis aktiv mitzugestalten.“

Bereits in den ersten Monaten der Zusammenarbeit hat sich gezeigt, wie viel Potenzial in dem neuen Miteinander steckt. Die Abstimmung zwischen Kreisjugendring, Kommunaler Jugendarbeit und Kreisjugendamt ist enger geworden, gemeinsame Projekte können schneller entwickelt und neue Ideen partnerschaftlich umgesetzt werden. Der nun unterzeichnete Vertrag schafft dafür dauerhaft die organisatorische Grundlage und bildet das Fundament für eine moderne, verlässliche und zukunftsorientierte Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis.

„Wir wollen nicht lange darüber reden, was alles möglich wäre, sondern gemeinsam Dinge möglich machen. Mit dem Kreisjugendring haben wir dafür einen starken Partner an unserer Seite. Wenn wir unsere Ideen, Erfahrungen und Stärken zusammenbringen, profitieren am Ende genau die, um die es geht: die Kinder und Jugendlichen in unserem Landkreis“, betont Landrat Peter Berek.

Hinten: v.l.n.r. Sandra Wurzel (Leiterin Kreisjugendamt), Martina von Waldenfels (stellvertretende Landrätin), Manuel Wohlrab (Geschäftsführer Kreisjugendring). Vorne: Landrat Peter Berek (links) und Horst Martini (Vorsitzender Kreisjugendring).