Der Kreisjugendring Wunsiedel i. Fichtelgebirge hat eine neue Geschäftsführung: Seit dem 1. Januar 2026 liegt die Verantwortung bei Manuel Wohlrab. Nach einer gemeinsamen Einarbeitungsphase hat der 45-jährige die Leitung nun vollständig übernommen und blickt mit Vorfreude auf die neue Aufgabe.
Wohlrab bringt nicht nur viel Erfahrung, sondern auch Lust auf Gestaltung mit, das wurde bei seiner offiziellen Vorstellung deutlich. Sein beruflicher Weg führte ihn über 19 Jahre durch die Elementarpädagogik, darunter als Einrichtungsleitung zweier Kindertagesstätten im Landkreis Hof, die er mit aufgebaut und geprägt hat. Zuletzt war er drei Jahre als Bezirksreferent für Kindertagesstätten beim Bezirksverband Ober- und Mittelfranken des Bayerischen Roten Kreuzes tätig. Dort verantwortete er den Aufbau eines neuen Sachgebiets Kindertagesstätten sowie Netzwerk-, Schulungs- und Beratungsangebote für rund 80 Kitas und 16 Kreisverbände.
Der Kreisjugendring befindet sich laut Wohlrab aktuell in einer Phase des Umbruchs – und genau darin sieht der neue Geschäftsführer großes Potenzial. „Wir stehen an einem Punkt, der gleichzeitig Verantwortung und Chance bedeutet“, so Wohlrab. Veränderungen in den Strukturen und Rahmenbedingungen machten es notwendig, Abläufe neu zu sortieren, Prioritäten klar zu setzen und den KJR zukunftsfest aufzustellen. „Das tun wir gemeinsam – mit dem Vorstand des Kreisjugendrings, der Geschäftsstelle im Landratsamt und den Kolleginnen und Kollegen in den Fachbereichen.“
Auch Landrat Peter Berek unterstreicht die Bedeutung dieser Aufgabe: „Eine starke Kinder- und Jugendarbeit ist ein zentraler Baustein unserer Familienregion Fichtelgebirge. Sie schafft Perspektiven, Beteiligung und Lebensqualität für junge Menschen – und damit für den gesamten Landkreis. Mit Manuel Wohlrab haben wir einen Geschäftsführer gewonnen, der fachliche Erfahrung und ein echtes Gespür für Netzwerkarbeit mitbringt. Er ist der richtige Mann am richtigen Ort.“
Wohlrab selbst möchte den Kreisjugendring künftig noch sichtbarer machen: als verlässlichen Partner, klar in seinen Prozessen und offen für neue Ideen. Eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Akteuren der Jugendhilfe – insbesondere mit der Kommunalen Jugendarbeit und dem Kreisjugendamt – sowie mit Vereinen, Verbänden und weiteren Partnern ist für ihn selbstverständlich. Passend dazu ist der KJR ab sofort auch auf Instagram und Facebook zu finden.
