Hilfsangebote für Flüchtlinge im Landkreis

Landkreis koordiniert Hilfsangebote aus der Region

Das Entsetzen über den Krieg in der Ukraine, das Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft für die Menschen dort ist auch im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge groß. In den Städten und Gemeinden des Landkreises und auch beim Landratsamt selbst, sind bereits zahlreiche Hilfsangebote eingegangen. Aus diesem Grund haben sich die Verantwortlichen im Landratsamt entschlossen, diese Angebote ab sofort zu koordinieren.

Die Hilfsangebote drehen sich einerseits um das Thema Wohnraum. Hier haben sich bereits erste Beherbergungsbetriebe, also Hotels, Pensionen, oder die Inhaber von Ferienwohnungen gemeldet, die Wohnraum für Flüchtende aus der Ukraine zur Verfügung stellen möchten.  Aber auch eine Reihe Privatpersonen, die über freien Wohnraum verfügen, sind bereit, Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus gibt es bereits erste private Initiativen, welche Hilfsgüter sammeln und auch Transporte in die Ukraine organisieren. Und nicht zuletzt rechnen die Verantwortlichen darüber hinaus mit dem Engagement ehrenamtlicher Helferkreise, die bereits in den Startlöchern stehen und anpacken möchten, sobald die ersten Flüchtenden aus der Ukraine das Fichtelgebirge erreicht haben werden.

Wer den zu erwartenden Flüchtenden aus der Ukraine helfen möchte, kann sich sofort beim Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge melden. Interessierte können ihre Angebote

  • per Mail übermitteln: E-Mail, sich
  • Angebote bezüglich Wohnraum können auch selbstständig in der folgenden Maske eingetragen werden. Bei Bedarf wird das Team des Landratsamtes Kontakt zu den Anbieterinnen und Anbietern aufnehmen.
  • Meldeportal für freiwillige Unterstützung (Ehrenamt)

Parallel dazu laufen in den Städten und Gemeinden auch Überlegungen und Vorbereitungen beispielsweise Schulturnhallen als Notunterkünfte zur Verfügung zu stellen.

„Ich möchte mich schon jetzt für alle Angebote, die wir bereits erhalten haben, und diejenigen, die noch kommen werden, von Herzen bedanken“, sagt Landrat Peter Berek. „Die Entwicklungen sind mehr als besorgniserregend und leider können wir auf die Weltpolitik keinen Einfluss nehmen. Was wir aber tun können, ist den Menschen, die ihr Heimatland unter diesen Umständen verlassen müssen, zur Seite stehen. Und genau das werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten tun.“