Demenztests helfen, frühzeitig Hinweise auf kognitive Veränderungen zu erkennen. Wichtig: Ein Test ist keine Diagnose, sondern ein erster Schritt. Nicht jeder Gedächtnisverlust bedeutet Demenz – oft sind weitere Untersuchungen nötig. Früherkennung ermöglicht bessere Planung von Behandlung und Unterstützung. Die Tests sind freiwillig und vertraulich.
Nachfolgend erläutern wir Ihnen kurz drei gängige Demenztests, die Ihr Hausarzt durchführen kann:
1. Mini-Mental-Status-Test (MMST)
Ein kurzer Frage- und Aufgaben-Test, der Gedächtnis, Orientierung, Sprache und Rechenfähigkeit prüft. Er dauert etwa 10 Minuten und gibt einen ersten Überblick über die geistige Leistungsfähigkeit.
2. Uhrentest
Hier wird die Fähigkeit geprüft, eine Uhr zu zeichnen und eine bestimmte Uhrzeit einzutragen. Das hilft, Probleme in der räumlichen Vorstellung und Planung zu erkennen. Der Test ist schnell und leicht durchzuführen.
3. DemTect-Test
Ein Test, der Gedächtnisleistung, Wortfindung und Aufmerksamkeit misst. Er ist besonders gut geeignet, um auch leichte kognitive Störungen früh zu erkennen.
Darüber hinaus möchten wir Ihnen ein digitales Angebot zur Beurteilung der Gedächtnisleistung vorstellen:
Der IQCODE (Informant Questionnaire on Cognitive Decline in the Elderly) ist ein wissenschaftlich validierter Online-Fragebogen, der es Angehörigen ermöglicht, die Gedächtnisleistung von Personen, die Sie seit mindestens zwei Jahren kennen, einzuschätzen. Der Test umfasst sieben Fragen und liefert eine Gesamtbeurteilung, die Hinweise auf mögliche kognitive Veränderungen gibt. Bei auffälligen Ergebnissen empfiehlt digiDEM Bayern eine weiterführende ärztliche Diagnostik.
Online Test der digiDEM Bayern.