Neuerteilung nach gerichtlichem/behördlichem Entzug

Zur Antragstellung gehen Sie bitte direkt zu Ihrer zuständigen Stadt- bzw.
Gemeindeverwaltung -Einwohnermeldeamt-.


Benötigte Unterlagen:
Folgende Unterlagen sind vorzulegen. Die mit *) gekennzeichneten Unterlagen können nachgereicht werden.
  • Personalausweis oder Reisepass.
  • *) 1 Passbild 35 x 45 mm ohne Kopfbedeckung.
  • *) Aktuelles polizeiliches Führungszeugnis. Dieses darf nicht älter als 3 Monate sein. Zuständig für die Beantragung des Führungszeugnisses ist die für Sie zuständige Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung -Einwohnermeldeamt-.
  • Sehtest durch einen Optiker.
  • Kursbescheinigung "Sofortmaßnahmen am Unfallort", wenn der Führerschein vor dem 01.08.69 erworben wurde.
  • Zusätzlich bei Klassen C1,C1E (Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen) bzw. C,CE (LKW):
    • Untersuchung des Sehvermögens durch einen Augenarzt, einen Arzt für Arbeits- bzw. Betriebsmedizin oder einen Arzt einer Begutachtungsstelle für Fahreignung statt des Sehtestes vom Optiker.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass im Einzelfall die endgültigen Voraussetzungen für die Neuerteilung erst nach Antragstellung (ca. 6 Wochen) festgelegt werden können.

Insbesondere ist die MPU (medizinisch psychologische Untersuchung) erforderlich bei erstmaligem Entzug der Fahrerlaubnis mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille oder mehr, wiederholtem Entzug der Fahrerlaubnis, schwerwiegenden Eintragungen im Führungszeugnis oder sonstige offenkundige erhebliche Eignungsmängel (Nötigung in schweren Fällen, vorsätzliche Körperverletzung, gesundheitliche Bedenken und Ähnliches) oder Verdacht auf Einnahme oder Abhängigkeit von Betäubungs- und Arzneimitteln.
 
In diesen Fällen empfehlen wir dringend bereits nach Erhalt eines Urteils oder Strafbefehls unverzüglich und unabhängig von der Antragstellung persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde vorzusprechen, damit wir Sie rechtzeitig über den Ablauf einer Untersuchung und notwendige Vorbereitungsmaßnahmen informieren können.

Wann soll der Antrag gestellt werden?
  • Ca. 3 Monate vor Ablauf der Sperrfrist.

Ist seit der Entziehung, der vorläufigen Entziehung oder der Beschlagnahme des Führerscheins mehr als 2 Jahre verstrichen, MUSS eine theoretische und praktische Prüfung abgelegt werden. Eine neue Ausbildung bei der Fahrschule ist jedoch nicht vorgesehen.

Ihr Ansprechpartner
Herr Bernd Molle
Zimmer Nr. U.07
Tel.: 09232 80-209
Fax.: 09232 809-209

bernd.molle@landkreis-wunsiedel.de
Ihr Ansprechpartner
Herr Jens Ponader
Zimmer Nr. U.07
Tel.: 09232 80-210
Fax.: 09232 809-210

jens.ponader@landkreis-wunsiedel.de