Probeführerschein - Was passiert bei einem Verkehrsverstoß?

Bei erstmaliger Erteilung einer Fahrerlaubnis wird gleichzeitig eine 2-jährige Probezeit festgelegt. Bei einem schwerwiegenden Verkehrsverstoß oder 2 weniger schwerwiegenden Verstößen innerhalb der Probezeit ist die Durchführung eines Aufbauseminars für verkehrsauffällige Fahranfänger - ASF - notwendig. Es handelt sich um ein Verkehrsseminar, welches in Gruppen durchgeführt wird und aus 4 theoretischen Sitzungen und einer Fahrprobe besteht (keine Prüfung !). Letztgenanntes dient nur der Fahrbeobachtung.

Sofern ein derartiger Kurs angeordnet werden muss, verlängert sich die Probezeit auf insgesamt 4 Jahre.

Sofern es nach diesem Kurs zu einem weiteren schwerwiegenden oder zwei weniger schwerwiegenden Verkehrsverstößen kommt, erfolgt eine Verwarnung mit dem Hinweis, dass der Führerschein bei der nächsten Auffälligkeit mit einer 3-monatigen Sperrfrist entzogen werden muss. Außerdem besteht die Möglichkeit, freiwillig an einer Verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen. Hierbei handelt es sich um ein Einzelseminar bei einem erfahrenen Verkehrspsychologen. Nach Vorlage der Kursbescheinigung werden 2 Punkte im Verkehrszentralregister gutgeschrieben.
 
Zum 01.01.2004 wurde die sogenannte "zweite Ausbildungphase" eingeführt. Dadurch wird dem Fahranfänger die Möglichkeit eingeräumt, durch freiwillige Teilnahme an einem speziellen Seminar mit praktischen Sicherheitsübungen -PSÜ-, eine Probezeitverkürzung von einem Jahr zu erhalten.
 
Näheres erfragen Sie bitte direkt bei der Fahrerlaubnisbehörde
Ihr Ansprechpartner
Herr Bernd Molle
Zimmer Nr. U.07
Tel.: 09232 80-209
Fax.: 09232 809-209

bernd.molle@landkreis-wunsiedel.de
Ihr Ansprechpartner
Herr Jens Ponader
Zimmer Nr. U.07
Tel.: 09232 80-210
Fax.: 09232 809-210

jens.ponader@landkreis-wunsiedel.de