Umtausch ausländischer Führerscheine

Zur Antragstellung gehen Sie bitte direkt zu Ihrer zuständigen Stadt- bzw.
Gemeindeverwaltung -Einwohnermeldeamt-.

Führerscheine aus EU-Mitgliedstaaten sowie aus Norwegen, Island und Liechtenstein sind in Deutschland unbefristet gültig, müssen also nicht mehr umgetauscht werden. Ausnahmen gelten für Führerscheine, die noch keine 2 Jahre alt sind bzw. bei ausländischen Bus- und Lkw-Führerscheinen.

Führerscheine aus anderen Staaten berechtigen für 6 Monate zum Führen von Kraftfahrzeugen im Bundesgebiet. Um lückenlos Kraftfahrzeuge führen zu können, sollte die Umschreibung rechtzeitig vor Ablauf der Frist beantragt werden (Bearbeitungszeit ca. 6 Wochen!).

Eine Umschreibung ohne Prüfung ist für Führerscheine aus sog. Privilegiertenstaaten (bitte direkt bei der Fahrerlaubnisbehörde erfragen) möglich, sofern seit der Einreise noch keine 3 Jahre verstrichen sind.

Darüber hinaus werden Pkw-Führerscheine aus folgenden US-Bundesstaaten unter Ablegung einer theoretischen Prüfung umgeschrieben: Columbia, Connecticut, Florida, Idaho, Mississippi, Missouri, Nebraska, North Carolina, Oregon, Tennessee. Die Ablegung einer theoretischen Prüfung ist ebenso nötig für Führerscheininhaber/Innen aus Litauen.

Eine Umschreibung unter Ablegung einer praktischen Prüfung erfolgt bei Taiwan.

Ausländische Führerscheine aus allen übrigen Staaten können nur nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung umgeschrieben werden. Das Gleiche gilt bei Umschreibungen von Führerscheinen aus Privilegiertenstaaten, wenn zwischen erstem Grenzübertritt und Antragstellung mehr als 3 Jahre verstrichen sind.
 
Eine Ausbildung durch eine Fahrschule ist in diesen Fällen nicht erforderlich.

 
Benötigte Unterlagen:
  • Personalausweis oder Reisepass: Bei Ausländern: gültige Aufenthaltsgenehmigung,
  • Original  des ausländischen Führerscheins,
  • Übersetzung des Führerscheines durch einen staatlich anerkannten Dolmetscher, einen deutschen Automobilclubs oder der ausländischen Vertretung (Konsulat, Botschaft) in Deutschland,
  • Passbild 35x45 mm ohne Kopfbedeckung.

Bei Umschreibung für Personen die einen Lkw-Führerschein besitzen und das 50. Lebensjahr vollendet haben:

  • Nachweis über gesundheitliche Eignung durch die Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung
  • Untersuchung des Sehvermögens durch einen Augenarzt, einen Arzt für Arbeits- bzw. Betriebsmedizin oder einen Arzt einer Begutachtungsstelle für Fahreignung.

Bei Umschreibung von Busführerscheinen:

  • Nachweis über gesundheitliche Eignung durch die Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung, Untersuchung des Sehvermögens durch einen Augenarzt, einen Arzt für Arbeits- bzw. Betriebsmedizin oder einen Arzt einer Begutachtungsstelle für Fahreignung und Untersuchung des Leistungsvermögens durch einen Arzt für Arbeits- bzw. Betriebsmedizin oder einen Arzt einer anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung.
Für eine Umschreibung mit theoretischer und praktischer Prüfung sind zusätzlich vorzulegen:
  • Sehtest (für Pkw und Motorrad),
  • Kursbescheinigung "Sofortmaßnahmen am Unfallort" (bei Pkw und Motorrad)
  • bzw. "Erste Hilfe" (bei Lkw und Bus).

Genaueres erfragen Sie bitte direkt bei der Fahrerlaubnisbehörde

Ihr Ansprechpartner
Herr Peter Rubner

Entzug der Fahrerlaubnis / Neuerteilung der Fahrerlaubnis


Zimmer Nr. U.07
Tel.: 09232 80-205
Fax.: 09232 809-205

peter.rubner@landkreis-wunsiedel.de
Ihr Ansprechpartner
Herr Bernd Molle
Zimmer Nr. U.07
Tel.: 09232 80-209
Fax.: 09232 809-209

bernd.molle@landkreis-wunsiedel.de
Ihr Ansprechpartner
Herr Jens Ponader
Zimmer Nr. U.07
Tel.: 09232 80-210
Fax.: 09232 809-210

jens.ponader@landkreis-wunsiedel.de