Überdurchschnittliche Rücklaufquote:

Befragung der Generation 55+ stößt im Landkreis auf großes Interesse

07.02.2023

Mehr als 40 Prozent der Befragten haben sich die Zeit genommen, um mit ihrer Meinung die künftige Ausrichtung der Seniorenpolitik im Landkreis mitzugestalten. Eine überdurchschnittlich hohe Rücklaufquote, die zeigt, wie groß das Interesse an diesem Thema im Fichtelgebirge ist. Die Befragung ist einer von mehreren Bausteinen für die Entwicklung eines neuen Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts (SPGK), an dem das Landratsamt seit dem vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit dem BASIS-Institut aus Bamberg arbeitet.

Ziel des SPGK ist, die Lebensbedingungen im Fichtelgebirge für ältere Menschen in der Zukunft noch lebenswerter zu gestalten. Die Themenfelder dabei reichen dabei von der Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten oder Mobilitätsangebote), über Freizeitgestaltung oder ehrenamtliches Engagement bis hin zu benötigten Hilfestellungen oder Betreuungsangeboten.

Die Ergebnisse der Befragung der Generation 55+ bilden die Grundlage für die nächste Stufe des Prozesses. Gemeinsam mit den Ergebnissen der ebenfalls im vergangenen Jahr durchgeführten Befragung der 17 Kommunen des Landkreises fließen sie nun in eine Reihe von Workshops ein, die ebenfalls durch das BASIS-Institut durchgeführt werden, welches die Fortschreibung des SPGK wissenschaftlich begleitet. Geschäftsleiter Dr. Hanspeter Buba: „Wichtig ist es, die Seniorenarbeit der Zukunft gemeinsam zu gestalten – also die Betroffenen und Beteiligten zu hören, zu informieren und einzubeziehen.“ Aus diesem Grund werden an den Workshops, die im März und April stattfinden werden, eine ganze Reihe von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch lokale Experten teilnehmen. Darüber hinaus ist auch das beteiligte Team aus dem Landratsamt breit aufgestellt. Neben dem Seniorenbeauftragten des Landkreises, Konrad Scharnagl, sind auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Sozialwesen, der Gesundheitsregion plus, sowie die Demenz- und Behindertenbeauftragten und Wohnberaterinnen Teil des Teams, welches die Entwicklung des neuen SPGK begleitet.

Die Experten des BASIS-Instituts sind überzeugt davon, dass sich die gute und produktive Zusammenarbeit auch in diesen nächsten Terminen fortsetzen wird. „Mit dem Projekt gehen wir nun in die Endphase. In den nächsten sechs Monaten werden durch die Beteiligungsworkshops weitere qualitative Daten gewonnen und die zukünftige Richtung der Seniorenarbeit im Landkreis angestoßen.“