Radverkehr

Der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge hat auf der Basis seines Klimaschutzkonzepts im Sommer 2016 ein Radverkehrskonzept beschlossen, das auf die Verbesserung des Netzes insbesondere für den alltagsorientierten Radverkehr abzielt. Es sollen die Siedlungsschwerpunkte verbunden und Infrastrukturen der Grundversorgung und des täglichen Lebens sowie Haltepunkte des ÖPNV eingebunden werden. In enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Kommunen und den zuständigen Baulastträgern werden erste Maßnahmen in priorisierter Reihenfolge umgesetzt. Das Radverkehrskonzept wird durch zwei weitere Planungen ergänzt, welche durch den Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge zentral koordiniert werden. Durch den Ausbau des Eger-Radwegs soll eine qualitativ hochwertige, steigungsarme Radwegeverbindung von der Quelle bis zur Landesgrenze als Lückenschluss im europäischen Fernradwegenetz geschaffen werden. Der Eger-Radweg wird künftig eine zentale Ost-West-Verbindungsachse im Bereich des inneren Fichtelgebirges darstellen und das lokale Radwegenetz um wichtige Abschnitte ergänzen. Die Perlenroute, die das Thema Industriegeschichte und Flussperlmuscheln aufgreift, wird den Markt Oberkotzau mit den Städten Rehau, Schönwald und Selb sowie der tschechischen Nachbarstadt Asch in Zukunft durchgängig verbinden. Das Radwegenetz des Landkreises Hof wird durch diese Achse direkt mit dem Radwegenetz des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge verknüpft.

Maßnahmenübersichtsplan - Radverkehrskonzept

Förderung

Eine Vielzahl an Fördermittelgebern unterstützt den Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge bei der Umsetzung des Radverkehrskonzepts, sowie der touristischen Themenradwege. Aktuell sind folgende Fördermittelgeber an Projekten beteiligt:

  • Freistaat Bayern (insb. BayFAG 13c/13f, BayGVFG)
  • Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken (ALE)
  • Städtebauförderung
  • Nationale Klimaschutzinitiative (Investive Maßnahmen, Bundeswettbewerb Klimaschutz durch Radverkehr)

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen

Weitere Informationen zu Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld: PTJ - Projektträger Jülich - Kommunaler Klimaschutz / Kommunalrichtlinie

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